Unterstützung und Gemeinschaft

Wenn sich Freiwillige aus den 15 Nationalen Naturlandschaften ihr Lieblingsgebiet ausgewählt haben, setzen sie sich mit dem zuständigen Freiwilligenkoordinator, immer einer unserer Ranger, in Verbindung. In den Gebieten gibt es unterschiedliche Aufgaben. Dabei können die Freiwilligen je nach Neigung wählen. Sie unterstrützen uns beim Monitoring, etwa bei den Zählungen von Zugvögeln. Oder sie bestimmen und zählen Fledermäuse im Winterquartier.

Artenschutz und Umweltbildung

Einen hohen Stellenwert erhält der praktische Artenschutz. Freiwillige unterstützen die Pflege von Storchenhorsten. Gemeinsam mit uns Rangern bringen sie Brutflöße für Möwen und Seeschwalben aus. Diese besonders geschützten Flöße halten Fressfeinde wie Marderarten, Waschbären, Füchse oder Wildschweine zurück. In Gemeinschaftsaktionen mähen wir besondere Wiesen, damit hier auch im nächsten Jahr noch die wunderschönen heimischen Orchideenarten Luft und Platz zum Gedeihen und Blühen erhalten.

Umweltbildung liegt uns am Herzen. Hier unterstützen unsere Freiwilligen das Junior Ranger-Programm. Sie tragen das große Sommercamp mit auf ihren Schultern und begleiten die Junior Ranger auf Exkursionen.

Haben sich die Freiwillige nach einigen Jahren tiefgreifendes Fachwissen angeeignet, führen sie auch Gäste und Besucher an besondere Orte im Gebiet und zeigen ihnen Kraniche, Ziegenmelker und Co.

Dies und noch viel mehr sind Einsatzbereiche unserer Freiwilligen. Und mal ehrlich: Ohne sie könnten wir viele Maßnahmen für die heimische Natur nicht realisieren.