Preisträger der vergangenen Jahre

Jahrelanger Einsatz für Fledermäuse, Störche oder die seltene Großtrappe, vorbildliche ökologische Bewirtschaftung oder landwirtschaftliche Wildtierhaltung, das Engagement für einen See oder ein Naturschutzgebiet vor der Haustüre, Kunst und Kultur - vielfältig waren die ausgezeichneten Leistungen und ebenso vielfältig die Preisträgerinnen und Preisträger.

Mit unserem Nachwuchspreis haben wir uns ausdrücklich an Kinder und Jugendliche gerichtet, dass sie anhand von Naturschutz- und Umweltprojekten zeigen, wie sie ihre Zukunft selbst gestalten. Dabei entdeckten die Nachwuchsnaturschützer die großen Themen der Welt wie Klimawandel, Ressourcenschutz, Konsum und Lebensstile, Verkehr und Mobilität vor ihrer eigenen Haustür und zeigten, dass sie in der Lage sind, richtungsweisende Projekte gemeinsam zu entwickeln und umzusetzen. So gestalten sie aktiv mit an der Zukunft ihrer Heimat und übernehmen Verantwortung.

Nachwuchs-Naturschutzpreis 2015

Für ihr außergewöhnliches Engagement wurden Marthe Stein aus Temmen-Ringenwalde geehrt. Die sechzehnjährige Marthe Stein engagiert sich vorbildlich für die Wiederansiedlung des Edelkrebses in der Uckermark.

Eigenständig und mit viel Elan plante und setzte sie Maßnahmen um, um den Lebensraum des Edelkrebses zu erhalten. Sie begab sich auf Bootstouren zur Gewässerkartierung und organisierte Fangaktionen mit Reusen, um die Bestandsdichte des heimischen Krebses zu dokumentieren. Der heimische Edelkrebs (Astacus astacus) ist vor allem durch die Krebspest bedroht. Die Krankheit wird von resistenten, nicht heimischen Krebsarten übertragen.

Die Klasse 5b der Grundschule Zeesen (Landkreis Dahme-Spreewald) erhält den diesjährigen Nachwuchspreis für die Erforschung der Vielfalt im und am Zeesener See. Die Nachwuchs-Naturschützer bekamen bei ihren Forschertouren Ringelnatter, Bisam und Wasserkäfer vor die Linse. Dabei mussten die Kinder leider auch entdecken, dass von Badegästen viel Müll am Seeufer zurückgelassen wird. Auf dieses Problem wollten sie die badenden Gäste nicht nur hinweisen, sondern konnten auch gemeinsam Lösungen zum Schutz des Sees und seiner Ufer finden.

Brandenburger Naturschutzpreis 2014

Den ökologischen Gedanken bei der Waldbewirtschaftung in den Mittelpunkt zu stellen, war für den passionierten Jäger und Naturschützer Walter Trambow der Beginn eines umfassenden privaten Engagements in seiner Heimatregion. Der Idee eines eigenen Forstbetriebes ließ er 2001 den Kauf eines 60 Hektar großen, ehemaligen Tanklagers der russischen Armee folgen, das er sanierte.

Walter Trambow erweiterte seine Naturschutzflächen in den folgenden Jahren bis auf heute 150 Hektar und begann, Hecken anzulegen, aufzuforsten und die Naturverjüngung zu fördern. Mittlerweile sind Wanderfalke, Fischadler und Kranich als Brutvögel heimisch geworden. Andere Naturschutzmaßnahmen wie die Anhebung des Grundwasserstandes reaktivierten das amphibische Leben. Die Unterpflanzung des Altholzbestandes oder Schutzmaßnahmen für Bodenbrüter sind weitere Beispiele für Walter Trambows Naturschutzeinsatz.

Seit fast 30 Jahren ist das Ehepaar Rotraut und Helmut Gille gemeinsam im Naturschutz aktiv. Ihre Ideen teilen sie mit vielen anderen, Konfliktpartner werden Kooperationspartner, aus Ideen werden Projekte mit eindrucksvollen Ergebnissen.

Die Bandbreite ihrer Tätigkeiten ist enorm. Sie reicht vom Schulgarten, über Solardächer und die Schaffung von selbstgebauten Nisthilfen für die Trauerseeschwalbe im Unteren Odertal bis zur Entwicklung und Pflege bedeutsamer FFH-Gebiete. Wo vor Jahrzehnten noch ein Motocrossgelände war, dort blühen im heutigen Naturschutzgebiet Müllerberge Sibirische Glockenblume und Helm-Knabenkraut.

Das war nur durch die Koordination unzähliger Arbeitseinsätze - vom Aussäen bis zum Zaunbau - möglich. Rotraut Gille versteht es hervorragend, mit ihrer positiven Grundeinstellung für den Naturschutz zu begeistern. Direkt nach der Wende hat sie zum Beispiel die Wohnungsbaugenossenschaften vom Bau von Vogelnisthilfen und Fledermausquartieren überzeugt, lange bevor dieses eine behördliche "Vollzugsaufgabe" wurde.

Seit 15 Jahren engagiert sich der NABU Regionalverband Strausberg-Märkische Schweiz e.V. auf dem ehemaligen Gutshof Julianenhof für den Erhalt der historischen Feldsteinbauweise eines ehemaligen Eiskellers und Stallgebäudes - aber vor allem für die Sicherung der dortigen Fledermausquartiere.

Unmittelbar damit verbunden ist der Aufbau des Internationalen Fledermausmuseums Julianenhof. Das Ziel des Museums ist es, das Interesse an der mitunter geheimen Welt der nächtlichen Jäger zu fördern. Kenntnisse über die ganz eigenen Lebensraumansprüche, ihre Bedeutung und Funktion im Naturhaushalt zu vermitteln, sehen die diesjährigen Naturschutzpreisträger als einen Beitrag zur Umweltbildung und zum Schutz dieser weltweit stark gefährdeten Säugetiergruppe.

Noch sind die Fledermäuse im Bewusstsein der Allgemeinheit weitgehend unbekannt. Hier leistet das Fledermausmuseum neben seinen Ausstellungen mit zahlreichen Angeboten wie Fledermauskino, Fledermaus-Kreativ-Wettbewerb, Bat-Detektor-Abende oder den Aktionen zur Europäischen Fledermausnacht einen ganz eigenen Beitrag. Neben Naturschutz und Bildungsarbeit ist das Fledermausmuseum Julianenhof zudem ein touristischer Anziehungspunkt. Aber vor allem ist es eines: Heimstätte für zwölf verschiedene Fledermausarten.

Nachwuchs-Naturschutzpreis 2013

Der Kinder- und Jugend-Naturschutzpreis 2013 unserer Stiftung ging an die Klasse 6c der Grundschule "Rosa Luxemburg" aus Luckau. Die Grundschüler hatten sich unter der Überschrift "Bergbaufolgelandschaft - Die Kohle ist alle! Was wird mit dem Loch?" mit der biologischen Vielfalt ihrer Region beschäftigt.

Die damalige Umweltministerin und Stiftungsratsvorsitzende Anita Tack: "Ich freue mich, den Kinder- und Jugend-Naturschutzpreis 2013 an die Klasse 6c zu überreichen. Die Schülerinnen und Schüler haben sich nicht nur aus ökologischer Sicht mit dem Lebensraum Bergbaufolgelandschaft beschäftigt, sondern auch die ökonomischen, sozialen und kulturellen Auswirkungen des Bergbaus betrachtet. Das ist echte Bildung für nachhaltige Entwicklung". Die Grundschüler hätten zudem einen selbständigen und aktiven Part in der Planung, Durchführung und Umsetzung des Projektes übernommen, lobte Brandenburgs damalige Umweltministerin das vorbildhafte Engagement.

Für den Wettbewerb widmeten sich die Sechstklässler eingehend dem Lebensraum der Braunkohlelandschaften. Am Stoßdorfer See südöstlich von Luckau haben sie Wasser, Boden sowie Pflanzen und Tiere erforscht. In Gesprächen mit Anwohnern haben sie sich mit der Vergangenheit der Braunkohle-Region befasst und zudem einen Blick auf die zukünftigen Auswirkungen der Energienutzung geworfen. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen präsentierten die Luckauer Grundschüler unter anderem auf einem Tag der offenen Tür an ihrer Schule: Sie bauten dafür ihre wissenschaftlichen Versuche und ein Modell der Region auf.

Brandenburger Naturschutzpreis 2012

Auf ein beinahe 40 Jahre andauerndes Wirken als ehrenamtliche Naturschutzhelferin blickt Beate Bölsche aus Brandenburg/ Havel zurück. Ihr Engagement erstreckt und sich auf ihre Heimatstadt sowie die Landkreise Potsdam-Mittelmark und Havelland. Neben der Beteiligung an regelmäßigen Arbeitseinsätzen ist sie ein langjähriges Mitglied im Naturschutzbeirat der Stadt Brandenburg an der Havel.

Für den Naturschutz gewinnt man die Menschen nicht nur über den Kopf. Es braucht manchmal mehr, um Menschen zu überzeugen. Diese Ausstrahlung und Überzeugungskraft besitzt Beate Bölsche in besonderem Maße. Über ihre Arbeit als Wanderleiterin und Autorin erreichte und erreicht sie viele Menschen, die von sich aus nicht in einem Naturschutzverein ehrenamtlich tätig würden oder deren Bezug zur Natur nicht gefestigt ist.

Literaturinteressierten ist sie zudem seit langem als Mitglied der Havelländer Autorengruppe bekannt. In ihrer Arbeit als Schriftstellerin finden sich auch viele lyrische Werke mit Bezug zur Natur. Weniger bekannt sind ihre fotografischen Arbeiten. Ihr Lebenswerk zeigt, dass es oft des vielfältigen Engagements in verschiedene Richtungen bedarf, um Überzeugungen zu vermitteln.

Der Name des ehemaligen Biologielehrers Bernd Ludwig ist seit mehr als fünfzig Jahren untrennbar mit dem Thema Natur- und Artenschutz insbesondere in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming verbunden.

Als ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Ornithologie hat sich er sich besonders dem Vogelschutz gewidmet und als Leiter der Landesarbeitsgruppe "Weißstorchschutz" im NABU Brandenburg überregional höchste Anerkennung verdient.

Stets lösungsorientiert unterstützt der Rangsdorfer in seiner jahrelangen Tätigkeit als Naturschutzhelfer im Landkreis Teltow-Fläming und als Mitglied des Naturschutzbeirates des Landkreises Dahme-Spreewald aktiv die Arbeit der Naturschutzbehörden. Seine ornithologischen Erfassungen mit Darstellung in Texten und Karten dienen konkreten Maßnahmen sowohl zum Arten- und Gebietsschutz, als auch dem Wasser- und Brutvogelschutz. Bernd Ludwig ist zudem Koordinator der Arbeitsgruppe "Kranichschutz Brandenburg" für Zossen und Königs Wusterhausen.

In Brodowin hat sich im Jahr 1991 eine Gruppe von Menschen und Naturschützern zusammengefunden, denen die Bewahrung des Dorflebens und der sie unmittelbar umgebenden Landschaft wichtig war. Als Wächter für die Natur, soziale Triebfeder und dörfliches Stimmungsbarometer sind sie seitdem in ihrem Dorf fest verwurzelt. Der Verein Ökodorf Brodowin e.V. hat viele kleine und große Naturschutzprojekte angestoßen und zu Ende gebracht: die Pflege von Trockenrasen, den Erhalt von Kopfweiden, die Errichtung von Brut- und Nisthilfen oder die Erfassung von Tier- und Pflanzenarten.

Der Verein unterstützt Studierende und begleitet sie bei Projekten. Ein Beispiel ist die Bestandsaufnahme der Bauerngärten in Brodowin und der gärtnerischen Vorlieben ihrer Inhaber. Für den Brodowiner Landwirtschafsbetrieb war von besonderer Bedeutung, dass der Verein zwischen 2001 und 2006 ein Forschungsprojekt realisiert hat, das die Verträglichkeit von ökologischem Landbau und Naturschutz untersuchte. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur in ein Buch eingeflossen, sondern stellen auch eine wertvolle Handlungsanleitung für die Bewirtschaftung der Äcker und Wiesen in Brodowin dar.

Nachwuchs-Naturschutzpreis 2011

Am 12. Dezember hat unsere damalige Stiftungsratsvorsitzende, Brandenburgs ehemalige Umweltministerin Anita Tack, im Potsdamer Extavium die Heidekindergruppe des Schönower Heidevereins aus dem Landkreis Barnim mit unserem Nachwuchs-Naturschutzpreis geehrt. "Das Engagement der Heidekinder für den Naturschutz in ihrer Region ist vorbildlich und beispielgebend für andere", lobte Tack. "Es ist beeindruckend, wie intensiv sich die Kinder mit den von ihnen erkannten Problemen in diesem Bereich befassen, selbstständig nach Lösungen suchen und diese umsetzen".

Die Heidekindergruppe des Schönower Heidevereins engagiert sich in vorbildhafter Weise für den Natur- und Landschaftsschutz in der Schönower Heide. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war, dass sich die Kinder selbstständig, umfassend mit dem Naturschutzthema auseinandersetzten und nach Lösungen suchten. Besonders beachtenswert war der Fakt, dass die Heidekinder auch die unterschiedlichen Interessen erkannten, die zwischen Naturschutzmaßnahmen und anderen Nutzungswünschen in ihrem Gebiet bestehen und aktiv vermittelten bzw. Überzeugungsarbeit im Sinne ihres Anliegens leisteten.

Neben praktischen Maßnahmen wie regelmäßigen Entbuschungen der Heide oder dem Bau von Verstecken und Sonnenplätzen für die in Brandenburg vom Aussterben bedrohte Schlingnatter werben die jungen Naturschützer auch aktiv für ihre Anliegen. So haben die Preisträger unter anderem unter den Besuchern der Schönower Heide eine Umfrage durchgeführt, um die Bereitschaft der Erwachsenen für Naturschutz- und Landschaftspflegemaßnahmen in der Region zu beleuchten. Die Ergebnisse wurden in einer Einwohnerversammlung Schönows erörtert.

Eine Anerkennung und eine Urkunde erhielt zudem die Umweltgruppe der Grundschule "Bruno H. Bürgel" aus Potsdam-Babelsberg für ihre langjährige, fächerübergreifende und vielfältige Umweltbildungsarbeit an der Schule.

Brandenburger Naturschutzpreis 2010

Dr. Knut Arendt aus Gerswalde ist der erste zweier gleichberechtigter Preisträger im Jahr 2010. Er ist vielleicht nicht der Naturschützer, der immer in der ersten Reihe auftritt. Das passt auch gar nicht zu ihm. Ihn zeichnen vielmehr seine freundliche Hartnäckigkeit aus, seine Liebe zur heimischen Natur wie auch zu den Menschen, seine vermittelnde und versöhnende Art und all die Erfolge, die er in akribischer Arbeit für die Uckermark errungen hat.

Beispiele? Seine aktive Beteiligung an der Entwicklung des Naturparkes Feldberg-Lychener Seenlandschaft oder seine Vorstandsmitgliedschaft beim Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seen. Ebenso hoch angerechnet wird seine herausragende Pionierstellung für die Naturwacht, für die er als Vorsitzender des NABU-Regionalverbandes Templin sowie als Leiter des Sachgebietes Biotop- und Artenschutz in der damaligen PEP-Gruppe die Schulung der FFH-Kartierer in den Naturparken Uckermärkische Seen und Stechlin-Ruppiner Land organisierte.

Als zweiten gleichberechtigten Preisträger, und auch dies wird langsam zu einer guten Tradition, honoriert der Stiftungsrat die langjährigen Aktivitäten eines Vereins: den Naturschutzverein Großgemeinde Kolkwitz e.V..

In diesem Verein zeigt sich in herausragender Weise, wie sich Menschen hochgesteckte Ziele setzen, sich gegenseitig ermutigen und dabei gemeinsam Erstaunliches erreichen. Dabei ist der Name "Naturschutzverein" Programm. So engagieren sich die Ehrenamtlichen in der Großgemeinde Kolkwitz seit mehr als 20 Jahren für Amphibien, Weißstörche, Ameisen, Schwalben, Schleiereulen Orchideen und viele Arten mehr.

Wie so oft geht es bei der Naturschutzarbeit auch zentral um den Menschen: um den Austausch mit Gleichgesinnten, den verbindenden Anspruch, die Hände eben nicht in den Schoß zu legen und gemeinsam etwas zu bewegen. Für sich, die Artenvielfalt und letztlich auch für kommende Generationen, für deren Anrecht auf eine lebenswerte Zukunft in lebenswerten Landschaften.

Weitere Preisträger

Preisträger des Nachwuch-Naturschutzpreises 2009 wurden die Umweltfüchse der Kindertagesstätte "Amalie Schmieder" aus Lübbenau. Entscheidend war die Verankerung des Projekts im Kita-Alltag, die Zahl der Kooperationspartner, das funktionierende Netzwerk auch aus Eltern und Großeltern sowie die konkreten lokale Bezüge.

Die Kindernaturschutzgruppe Ruhlsdorf aus der Gemeinde Nuthe-Urstromtal - fünf Mädchen und fünf Jungen unter Anleitung der pensionierten Lehrerin Eva Klawitter - setzen sich für das Naturschutzgebiet "Rauhes Luch" bei Luckenwalde ein. Dafür erhielten sie den Nachwuchs-Naturschutzpreis 2007. Ebenfalls geehrt wurden die Kinder des Naturkindergartens "Mauz & Hoppel" im Angermünder Ortsteil Schmargendorf sowie die Arbeitsgemeinschaft Natur der Grundschule "Am Egelpfuhl" Templin.

Der Brandenburger Naturschutzpreis ging im Jahr 2008 ging an Heinz Litzbarski aus dem Havelland sowie an den Familienbetrieb Gut Hirschaue aus dem Landkreis Oder-Spree.

Im Jahr 2006 ehrten wir Lieselotte Förster aus Forst und die Interessengemeinschaft Löcknitztal e.V..

Der Brandenburger Naturschutzpreis im Jahr 2004 wurde an Inge Sielmann (Heinz-Sielmann-Stiftung) und an die Dorfgemeinschaft von Lüdersdorf (Barnim) überreicht.

2002 wurden zwei ehrenamtlich und beruflich weit über das gewöhnliche Maß für den Naturschutz engagierte Menschen geehrt: Gerd Haase setzte seine gesamte Freizeit und auch private Finanzmittel für das Naturschutzgebiet "Lange-Damm-Wiesen und unteres Annatal" bei Strausberg ein. Der Landwirt Horst Möhring aus Lenzen an der Elbe leistete - indem er wirtschaftliche Tätigkeit und ökologische Maßnahmen verband - Richtungweisendes im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg.

Mit dem Brandenburger Naturschutzpreis 2000 wurden Andrej Jermaczek aus Polen und Ireneusz Chojnacki aus Deutschland für ihre Leistungen im grenzüberschreitenden WWF-Projekt "Grünes Band Oder -Neiße" ausgezeichnet.

Den ersten Brandenburger Naturschutzpreis erhielt im Jahr 1998 Rainer Krause, unter anderem bekannt als Filmemacher, durch seine Aktivitäten im Ökodorf Brodowin und durch das Museum Pehlitzwerder. Ausgezeichnet wurden außerdem die Arbeitsgruppe Naturschulhof der Grundschule am Priesterweg in Potsdam und der Regionalverband Prignitz der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

 

 

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