Unsere Projektförderung

Sie sind auf der Suche nach Möglichkeiten, Ihr Projekt fördern zu lassen? Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zu diesem Thema!

Wen fördern wir?

Wir fördern Projekte im Land Brandenburg. Wird diese Standortvoraussetzung erfüllt, ist der Kreis der Antragsteller offen. Egal ob Landkreis oder Kommune, Verband, Verein oder Privatperson - jede und jeder kann einen Projektantrag stellen.

Was fördern wir?

Wir fördern:

  • Maßnahmen zu Schutz, Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft,
  • die Sicherung von Grundstücken, die für den Naturschutz oder die Landschaftspflege besonders geeignet sind,
  • Forschung und modellhafte Untersuchungen auf dem Gebiet des Naturschutzes und der Landschaftspflege, so sie für das Land Brandenburg von Bedeutung sind.

Eines sollten alle beantragten Projekte gemeinsam haben: Sie müssen den Zustand von Natur und Landschaft nachhaltig verbessern. Daher unterstützen wir weder eine reine Flächensicherung noch von Maßnahmen entkoppelte Planungsleistungen finanziell.

Welche Kriterien für unsere Förderung gibt es?

Soll die Stiftung Maßnahmen fördern, muss die Verfügbarkeit der Flächen gesichert sein und die Zustimmung der Eigentümer und Nutzer schriftlich vorliegen. Dabei ist zu beachten, dass die Zweckbindungsfrist von geförderten Maßnahmen in der Regel 25 Jahre umfasst.

Dauerpflege, dass heißt regelmäßig wiederkehrende Maßnahmen, werden nicht finanziert. Ebenfalls nicht förderfähig sind Maßnahmen, zu deren Durchführung eine Rechtspflicht besteht oder mit denen bereits begonnen wurde.

Bei der Entscheidung, ob ein Projekt gefördert werden kann, wird großer Wert auf die Nachhaltigkeit von Maßnahmen gelegt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass alle mit einem geplanten Projekt, einer Naturschutzmaßnahme oder einem Flächenerwerb verbundenen Folgekosten gesichert sind.

Auf die Gewährung einer Zuwendung durch die Stiftung NaturSchutzFonds besteht kein Rechtsanspruch.

Welche Schwerpunkte setzen wir?

Diese Themen spielen für unsere Arbeit und unsere Projektförderung eine bedeutende Rolle:

  • Maßnahmen zum Biotopverbund und zur Minderung von Zerschneidung,
  • Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes durch Kleingewässerwiederherstellung und –renaturierung,
  • Renaturierung von Fließgewässern sowie Regenerierung von Feuchtlebensräumen, insbesondere von Mooren,
  • spezieller Artenschutz, insbesondere Amphibienschutz,
  • Flächenerwerb zur nachhaltigen Aufwertung und Sicherung von Flächen in naturräumlichen Zusammenhang mit Eingriffsschwerpunkten sowie von Flächen mit hohem Naturschutzwert,
  • Aufbau und Unterstützung von regionalen Flächenpools im Sinne der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung,
  • Unterstützung von Naturschutzgroßprojekten
  • Projekte in Gemeinden, in denen Ersatzzahlungen aus durch Windenergieanlagen verursachten Beeinträchtigungen vereinnahmt wurden.

Um Schwerpunkte ihrer Arbeit fachlich zu untersetzen und um bei Bedarf die Förderpraxis für einzelne naturschutzfachliche Themenkomplexe zu erläutern, hat die Stiftung NaturSchutzFonds zwei fachliche Rahmenpläne und weitere Leitlinien formuliert. Darin werden beispielsweise spezielle Kriterien für die Auswahl von Förderprojekten formuliert.

Was passiert mit Ersatzzahlungen für Windenergieanlagen?

Unser Stiftungsrat hat 2017 in seiner Herbst-Sitzung beschlossen, besonders Projekte in Gemeinden zu unterstützen, bei denen Ersatzzahlungen aus durch Windenenergieanlagen verursachten Beeinträchtigungen vereinnahmt wurden. Dazu wurden die "Leitlinien und Schwerpunkte für die Arbeit der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg" entsprechend angepasst. Mit der Anpassung der Leitlinien wollen wir sicherstellen, dass die Ersatzzahlungen aus Windkraftvorhaben vorrangig in die betroffenen Gemeinden zurückfließen und dort für Zwecke des Naturschutzes und der Landschaftspflege verwendet werden.

Welche Fristen sind zu beachten?

Wenn Sie für Ihr Projekt eine Zuwendung von über 25.000 Euro beantragen möchten, sollten Sie unbedingt folgende Fristen einhalten: Für die Frühjahrssitzung des Stiftungsrates müssen Förderanträge jeweils bis zum 15. Januar des Jahres in unserer Geschäftsstelle eingegangen sein, für die Herbstsitzung bis zum 15. Juli.

Projektanträge bis 25.000 Euro können Sie jeder Zeit einreichen.

Wie stelle ich einen Antrag?

Die Anträge auf Gewährung von Zuwendungen werden mittels eines Formulars in doppelter Ausführung bei der Stiftung eingereicht.

In diesen Formularen sind alle Informationen zum Antragsteller, dem Vorhaben und zur Finanzierung darzulegen. Die Projekte müssen zudem durch Dritte zum Beispiel durch die jeweilige untere Naturschutzbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt bewertet werden. Liegt das Vorhaben in einem Großschutzgebiet, muss die Schutzgebietsverwaltung Stellung nehmen. Gegebenenfalls sind Bewertungen weiterer Fachbehörden notwendig. Diese Stellungnahmen sind dem Antragsformular anzufügen.

Über die Projektanträge wird laufend entschieden. Nur wenn die beantragte Zuwendungssumme 25.000 Euro überschreitet, entscheidet der Stiftungsrat, der zweimal jährlich tagt.

Informationen zur Kofinanzierung

Besonderes Augenmerk legen wir auf die Kofinanzierung mit anderen Finanzierungs- oder Eigenmitteln: Antragstellerinnen und -steller müssen vorab die Fördermöglichkeiten durch den Bund, das Land, die EU oder andere Institutionen zum Beispiel Stiftungen prüfen.

Aktuelle Möglichkeiten der Kofinanzierung im Land Brandenburg sind auf der Seite Fördermittel des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, MLUL, zu finden. 

Infomaterial zum Download

Wir haben hier die wichtigsten Informationen rund um unsere Projektförderung und das Fördermanagement zusammengestellt. Auch den Förderantrag können Sie hier herunterladen. In allen Veröffentlichungen eines Zuwendungsnehmers über das Projekt ist darauf hinzuweisen, dass die Maßnahmen durch die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg gefördert werden. Deshalb finden Sie an dieser Stelle auch unser Logo.

Antrag auf Projektförderung

Laden Sie hier den Antrag auf Projektförderung direkt herunter.

Ihre Ansprechpartner

Anett Franz | Leitung Fördermanagement
Tel.: (0331) 971 64 780
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Claudius Schneider | Fördermangement
Tel.: (0331) 971 64 865
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Martin Thurley | Fördermangement
Tel.: (0331) 971 64 881
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