Bitte Rücksicht nehmen!Hinweise zum richtigen Verhalten in Schutzgebieten

Sich in der Natur bewegen, Ruhe genießen und Eindrücke sammeln – in ihrer Freizeit zieht es viele Menschen hinaus in die Brandenburger Naturlandschaften. Erholung und Naturbeobachtung - das steht gerade in Corona-Zeiten hoch im Kurs.

Das gestiegene Interesse für die heimische Natur ist für uns ein grundsätzlich positives Signal. Darin liegt die große Chance, mehr Menschen für die Schönheit der heimischen Natur und ihren Schutz zu begeistern. Und Schutz braucht es hier, denn alle 15 Brandenburger Naturlandschaften sind besonders wertvolle Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten. Wichtig ist zum Beispiel,

  • auf den Wegen zu bleiben, um keine seltenen Pflanzen zu zertreten oder Wildtiere zu verschrecken.
  • Hunde in Schutzgebieten an der Leine zu führen, damit streng geschützte Bodenbrüter ihre Gelege nicht verlieren und
  • keinen Müll in der Natur zu hinterlassen.

In diesen zwei Infografiken haben wir die wichtigsten Hinweise zusammengefasst.

Wenn Sie vor Ort mit unseren Infografiken auf die wichtigsten Verhaltensregeln in der Natur hinweisen möchten, sprechen Sie uns gern an. 

Auch das Havelgebiet zwischen Potsdam und Brandenburg ist ein beliebtes Ziel für Wassersportler. Neben den Haus- und Bungalowbooten sind Kanus, Ruderboote und Stand-Up-Paddler auf dem Abschnitt unterwegs. Um diese erhöhte Nutzung mit dem Naturschutz gerade während der sensiblen Brutzeit in Einklang zu bringen, haben wir in Zusammenarbeit mit Boot- und Floßverleihern, Behörden, dem Landesfischereiverband und ehrenamtlichen Naturschützern Infomaterial veröffentlicht: ein Wasserwander-Faltblatt, einen A4 Einleger mit den wichtigsten Informationen und eine Infotafel.  

Tipps für die Ausflugsplanung

Der Nationalpark, die drei Biosphärenreservate und elf Naturparke beheimaten die schönsten Gebiete und laden zu Fuß, per Rad oder im Kanu zu tollen Naturerlebnissen ein. Bei der Ausflugsplanung empfiehlt es sich, über die berlinnahen Großschutzgebiete wie die Naturparke Barnim oder Nuthe-Nieplitz hinaus zu schauen. Am Platz mangelt es nämlich nicht: Die 15 Großschutzgebiete umfassen immerhin ein Drittel der Landesfläche Brandenburgs. Weniger überlaufen sind vor allem die entlegeneren Naturlandschaften wie das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg oder die Naturparke Westhavelland und Stechlin-Ruppiner Land. Im Süden Brandenburgs finden Besucher in den Naturparken Niederlausitzer Heidelandschaften und Niederlausitzer Landrücken ebenfalls reichlich Platz, um die Natur und frische Luft zu genießen. Ganz im Osten lockt der Nationalpark Unteres Odertal mit seiner weitläufigen Auenlandschaft.

Ausflüge in die Natur sind auch auf eigene Faust sehr gut möglich: Brandenburg hat ein sehr großes Netz an Wander- und Radwegen ausgebaut. Einige Touren stellen wir hier auf unserer Webseite vor. Die zahlreichen Beobachtungstürme im Land finden Sie auf der Seite "Reiseland Brandenburg".

Ihre Ansprechpartner

Johannes Müller
Öffentlichkeitsarbeit Naturwacht
Telefon: 0331 / 971 64 810
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Marc Thiele
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0331 / 971 64 820
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