Die Erforschung überwinternder WaldsaatgänseProjekt des Monats April 2019

Das Beringen und die Ausstattung mit Sendern sollen neue Erkenntnisse zum Auftreten dieser international gefährdeten Gänseart erbringen.

Projektdaten

Projekt: Erforschung von im Nationalpark Unteres Odertal überwinternden Waldsaatgänsen
Landkreis: Uckermark
Projektträger: Naturschutzgesellschaft Küstenregion Vorpommern e.V.
Förderung NaturSchutzFonds: 23.909 €
Finanziert aus: Zweckerträgen der Lotterie GlücksSpirale
Gesamtprojektkosten: 28.074 €
Durchführungszeitraum: : 2018 - 2020

Hintergrund

Waldsaatgänse (Anser fabilis fabilis) gehören zu den wenigen Gänsearten mit einer deutlich negativen Bestandsentwicklung - insbesondere die, die in Nordost-Deutschland und Polen überwintern.

Zugleich ist bislang wenig zur exakten Lange ihrer Brutgebiete in Westsibirien, zu den Zwischenrastgebieten in Rußland und Osteuropa sowie zu ihren Zugwegen bekannt. Die Mauserplätze sind noch gänzlich unbekannt.

Das Gebiet des Unteren Odertals ist ein wichtigster Rastplatz der Waldsaatgänse in Deutschland. Hier hat die Naturschutzgesellschaft Küstenregion Vorpommern e.V. im November 2018 im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojektes Vögel beringt und besendert. Mit den gewonnenen Daten sollen die Wissenslücken zum Auftreten und zur Raumnutzung der Tiere im Jahreszyklus geschlossen und spezifische Schutzmaßnahmen abgeleitet werden.

Die gewonnenen Daten sind auf der Webseite der Naturschutzgesellschaft Küstenregion Vorpommern e.V. eingetragen.

Hier finden Sie weitere Details zur Erforschung der Waldsaatgans im Nationalpark Unteres Odertal.

Fotos: Kees Polderdijk