Neue Strukturen für Fledermäuse und ReptilienProjekt des Monats Februar 2019

Die Stiftung unterstützt die Wiederbesiedlung der Bergbaufolgelandschaft bei Pritzen: Um neue Lebensräume zu schaffen und die Wiederbesiedlung mit Tierarten zu fördern, hat der NABU Regionalverband Calau ein Winterquartier für Fledermäuse und Reptilien errichtet.

Projektdaten

Projekt: Errichtung von Fledermaus- und Reptilienquartieren in der Bergbaufolgelandschaft bei Pritzen
Landkreis: Oberspreewald-Lausitz
Projektträger: NABU Regionalverband Calau e.V.
Förderung NaturSchutzFonds: 18.083 Euro
Finanziert aus: Zinsen des Stiftungskapitals
Gesamtprojektkosten: 20.083 Euro
Durchführungszeitraum: 2018

Hintergrund

Zentraler Bestandteil des Winterquartiers ist eine zehn Meter lange Betonröhre, die Fugen besitzt und mit Hohlblocksteinen ausgestattet ist. Hier finden Fledermäuse während ihres Winterschlafes Halt und sichere Verstecke.

Die Röhre umgibt ein Gemisch aus Bruch- und Feldsteinen, Holzstubben und Schotter. Durch die verschiedenen Baustoffe entstehen zahlreiche Hohlräume, die von Reptilien wie der Zauneidechse zum Überwintern aufgesucht werden.

Alles wurde zum Zweck der Frostfreiheit mehrschichtig überdeckt und Erdmaterial zur Begrünung aufgetragen. In den aufgesetzten Feldsteinhaufen und Kiefernstubben verbringen die Zauneidechsen den Sommer.

Die NABU Mitglieder haben die Baumaßnahmen vor Ort tatkräftig unterstützt.

Fotos: J. Jentsch (2), C. Schneider (Zauneidechse)