Gehölzpflanzungen in Menz

Geheimrat Dr. Oldenburg und weitere alte Apfelsorten werden in diesem Herbst zusammen mit Birnen, Pflaumen und anderen Gehölzen südlich von Menz im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land gepflanzt. Es entstehen eine Obstbaumreihe, eine Hecke und ein Waldsaum. Die Stiftung fördert die Pflanzung sowie die Fertigstellungs- und Entwicklungspflege.

Projektdaten

Projekt: Pflanzung einer dreireihigen Hecke, eines Waldsaums und einer Obstbaumreihe zwischen Menz und Dollgow
Landkreis: Oberhavel
Projektträger: Frank Rumpe
Förderung NaturSchutzFonds: 55.222 Euro
Finanziert aus: Ersatzzahlungen
Gesamtprojektkosten: 55.222 Euro
Durchführungszeitraum: 2019 bis 2022

Hintergrund

Mit den geförderten Pflanzungen werden die Flächen dauerhaft ökologisch aufgewertet. Es entstehen Lebensräume und Rückzugsgebiete für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten: Die linearen Heckenstrukturen dienen beispielsweise Fledermäusen als Orientierungshilfe, sie sind wichtige Nahrungsquellen für Kleinsäuger, Vögel und Insekten, und sie sind Wanderkorridore im Biotopverbund.

Im Laufe der Zeit bilden die Gehölze einen geschlossenen Pflanzenbestand, der nicht zuletzt die Winderosion des Ackerbodens reduziert und im Landschaftsbild neue Akzente setzt. Unterstützt wird das Projekt auch durch die Naturparkverwaltung.

Fotos: A. Franz (Hecke), C. Schneider