Bergbaufolgelandschaft "Meuro"

Das Gebiet "Bergbaufolgelandschaft Meuro" befindet sich im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, nördlich der Stadt Senftenberg. Die Flächen wurden im Jahr 2002 durch die Stiftung NaturSchutzFonds von der LMBV erworben.

Hintergrund dieses Kaufs war die vertragliche Übernahme von Teilen der Kompensationsverpflichtungen, die aus dem Bau des Lausitzringes entstanden sind. Neben dem Kauf waren und sind noch Aufforstungen als Kompensationsmaßnahme durchzuführen.

Das Eigentum im Bereich Meuro setzt sich aus zwei nicht zusammenhängenden, aber räumlich eng beieinander liegenden Gebieten zusammen. Es ist zum einen der ca. 198 Hektar große Bereich "Westmarkscheide" und zum anderen der Bereich "Ilseweiher", welcher ca. 303 Hektar groß ist.

Gebietsbeschreibung

Aus dem Restloch
entsteht einmal der Meurosee

Innerhalb des Eigentums der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg befinden sich vollständig das Naturschutzgebiet sowie das FFH-Gebiet "Westmarkscheide - Mariensumpf". Beide Bereiche machen allerdings nur einen kleinen Teil des Gesamtgebietes aus.

Die prägenden Elemente des Gebietes sind Waldflächen sowie ein nach der Aufgabe der bergbaulichen Nutzung verbliebenes Restloch Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Böschung wird hier der Meurosee entstehen.

Leitbild und Naturschutzziele

Blick auf die noch wenig ansehnlich Aufforstungsfläche

Bei den Waldflächen handelt es sich um Laub- und Nadelholzforsten teilweise fremdländischer Baumarten. Diese sollen über die Jahre zu einem standortgerechten, naturnahen und strukturreichen Wald entwickelt werden. Kleinflächig wurden bereits erste Schritte zur Initiierung einer natürlichen Waldentwicklung unternommen sowie Maßnahmen der Strukturanreicherung wie z. B. das Anpflanzen einer Obstbaumallee durchgeführt.