Naturerbeflächen im FFH-Gebiet "Treplin-Alt Zeschdorfer Fließtal"Das streckenweise sehr naturnahe Alt Zeschdorfer Mühlenfließ prägt das Gebiet

Das Naturschutz- und FFH-Gebiet "Treplin-Alt Zeschdorfer Fließtal" hat eine Größe von rund 132 Hektar und liegt in einer glazialen Schmelzwasserinne zwischen dem Kleinen Trepliner See und dem Schlosssee bei Hohenjesar.

Gebietsbeschreibung

Schutzstatus und Schutzgüter

Im Westen des Naturschutzgebietes wurde ein Totalreservat festgesetzt (Zone 1), welches größtenteils deckungsgleich mit der Naturerbefläche ist. Der besondere Schutzzweck der Zone 1 ist die störungsarme Entwicklung naturnaher Fließgewässer mit ihren Begleitbiotopen wie Röhrichte, Riede, feuchte Staudenfluren und Auenwälder sowie der langfristig ungestörte Ablauf natürlicher Prozesse. Eine forstwirtschaftliche Nutzung ist nicht zulässig.

Das Trepliner Mühlenfließsystem ist als Auenbiotopverbund mit Zulauf in das Odertal und Lebensraum für gefährdete Arten wie Fischotter (Lutra lutra), Elbe-Biber (Castor fiber albicus) und Rotbauchunke (Bombina bombina) besonders schützenswert.

Leitbild und Naturschutzziele

  • Erhalt des naturnahen Alt Zeschdorfer Mühlenfließes

  • Erhalt der naturnahen Feucht- und Eichenmischwälder als Naturentwicklungsgebiet

  • Weitere Entwicklung des Feuchtwaldes durch Zulassen der Sukzession der Grünlandbrache als Erlen-Vorwald

  • Nutzungsauflassung des Pappelforstes zur natürlichen Entwicklung eines Eichenmischwaldes

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