Projekte auf stiftungseigenen FlächenStabilisierung und Verbesserung der Arten- und Lebensraumvielfalt

Unsere Naturschutzprojekte auf den stiftungseigenen Flächen unterscheiden sich in fachlicher Ausrichtung und Größenordnung. Denn aufgrund der Verschiedenartigkeit der rund 7.600 Hektar Stiftungsflächen bieten sich vielfältige Möglichkeiten, um wertvolle Lebensräume für teils seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu schaffen, zu entwickeln und zu vernetzen – und damit einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu leisten. Das Spektrum der Naturschutzprojekte auf Stiftungsflächen umfasst u.a.

  • Pflanzmaßnahmen,
  • Maßnahmen zur Anlage oder zur Verbesserung der Struktur und Lebensraumfunktion von Kleingewässern, Fließgewässern und Mooren sowie zur Stabilisierung des Landschaftswasserhaushalts,
  • Maßnahmen zum Artenschutz,
  • Maßnahmen zur Schaffung vernetzter Lebensräume (Biotopverbund),
  • komplexe Projekte wie z.B. ein Kooperationsprojekt mit Landwirtschaftsbetrieben auf einer Fläche über 5.000 Hektar.

In Zusammenarbeit mit den regionalen Akteuren setzen wir so die Ziele und Vorgaben der Natura 2000-Planungen, Naturschutzfachplanungen, Gewässerentwicklungskonzepte sowie aller sonstigen Fachplanungen um.

Einzelmaßnahmen verbinden

Bei allen Projekten wollen wir einen Biotopverbund verschiedener Einzelmaßnahmen erreichen: So werden renaturierte Kleingewässer untereinander durch Trittsteinbiotope wie Hochstaudenfluren, Gehölzstreifen oder feuchte Senken verbunden oder die sehr speziellen Lebensräume für den seltenen und vom Aussterben bedrohten Heldbock durch gezielte Pflanzungen oder Förderung künftiger Heldbock-Eichen miteinander verknüpft. Diese Vernetzung von Lebensräumen verbessert den genetischen Austausch von Arten, sorgt für Lebensraumkontinuität und die Wiederbesiedelung seltener bzw. strukturell verarmter Lebensräume.

Ihre Ansprechpartnerin

Eva Sieper-Ebsen
Leitung Stiftungsprojekte
Telefon: 0331 / 971 64 720
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