Landwirt lässt Agrarlandschaft aufblühen Stiftung fördert Heckenpflanzungen

Neustadt (Dosse) – Mit Fördermitteln der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg in Höhe von 71.000 Euro bringt die Agrargenossenschaft Plänitz Natürlichkeit in die strukturarme Feldflur nördlich von Neustadt (Dosse) zurück.

An fünf Standorten zwischen Neustadt (Dosse) und Wusterhausen/ Dosse im Südwesten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin hat die Agrargenossenschaft Plänitz auf über einem Kilometer Länge vierreihige Hecken aus gebietsheimischen Gehölzen pflanzen lassen.

Hierfür kamen in den letzten Wochen 1.000 Heister, zum Beispiel Hain-Buchen, Trauben-Eichen, Winter-Linden, Wild-Birnen oder Vogel-Kirschen, in den Boden bei Plänitz-Leddin. Daneben wurden 3.000 Sträucher - Hecken-Rose, Schlehe, Blutroter Hartriegel oder Korbweide und andere Gewächse - gepflanzt. Auf Saumstreifen wurden Pflanzlücken mit 40 Bäumen geschlossen.

Thomas Schwabe, Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Plänitz zu seinen Motiven: „Naturnahe Lebensräume wie Hecken und Gehölze dürfen in einer gesunden Agrarlandschaft nicht fehlen. Hier leben nicht nur viele nützliche Tiere wie pflanzenbestäubende Insekten. Die Hecken halten auch Feuchtigkeit auf den Flächen und den Wind davon ab, fruchtbaren Boden wegzuwehen.“ Wenn die Hecken dann blühen, dürfe man sich zudem auf einen tollen Anblick freuen, so Landwirt Schwabe.

Teil der Förderung ist auch eine dreijährige Fertigstellungs- und Entwicklungspflege für alle Pflanzungen sowie das Gießen. Bis die Hecken groß genug sind, sorgt ein Zaun für den Schutz der jungen Pflanzen vor Verbiss. Damit Wildtiere den Bereich trotzdem passieren können, wird der Zaun in mehrere Abschnitte unterteilt.

Das aktuelle Vorhaben verbindet sich direkt mit früheren Projekten der Agrargenossenschaft. So hat der Landwirtschaftsbetrieb in den letzten Jahren erfolgreich mehrere Kleingewässer renaturieren lassen und mehrere Gehölzpflanzungen umgesetzt.

Die Fördermittel der Stiftung stammen aus den sogenannten Ersatzzahlungen, mit denen Vorhabenträger Beeinträchtigungen durch Eingriffe in Natur und Landschaft wie zum Beispiel durch Bauvorhaben ausgleichen müssen. Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg verwaltet diese Gelder treuhänderisch und setzt sie für die Förderung von Maßnahmen Dritter oder für eigene Naturschutzprojekte ein.

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg

Um die Vielfalt und die natürliche Schönheit der märkischen Landschaften zwischen Elbe und Oder, Lausitz und Uckermark auch für die kommenden Generationen zu bewahren, hat das Land Brandenburg die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg errichtet.

Um die Vielfalt und die natürliche Schönheit der märkischen Landschaften zwischen Elbe und Oder, Lausitz und Uckermark auch für die kommenden Generationen zu bewahren, hat das Land Brandenburg die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg errichtet. Mehr als 900 Naturschutzprojekte hat die Stiftung in diesen Jahren gemeinsam mit Landkreisen und Kommunen, Verbänden und Vereinen sowie weiteren Partnern wie zum Beispiel Betrieben oder Privatpersonen realisiert oder in eigener Trägerschaft verwirklicht.

Die Ranger der Naturwacht sind in den fünfzehn brandenburgischen Großschutzgebieten auf mehr als 30 Prozent der Landesfläche aktiv. Als Mittler zwischen Mensch und Natur haben sie alle die gemeinsame Aufgabe, Naturschätze zu bewahren und sich für eine intakte Umwelt einzusetzen.

Für Rückfragen

Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg
Marc Thiele
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0331/ 971 64 820
E-Mail schreiben

Agrargenossenschaft Plänitz eG
Hofstraße 3
16845 Neustadt (Dosse)
Geschäftsführer Thomas Schwabe
Tel.: 033970/ 134 29

Agrar- und Umweltplanung
Dipl.-Ing. Hermann Wiesing
Am Molkenberg 7
14778 Beetzsee OT Radewege
Telefon: 033836/ 204 30