Artenvielfalt und Biotopverbund in der ElbtalaueFörderprojekt im Landkreis Prignitz

Durch die neue Hecken- und Baumpflanzungen bei Klein Lüben werden Lebensräume vernetzt und die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft gefördert.

Das Projekt auf einen Blick

Projekt: Pflanzprojekt Klein Lüben
Landkreis: Prignitz
Projektträger: Ute Beckmann
Förderung NaturSchutzFonds: 70.000 Euro
Finanziert aus: Ersatzzahlungen
Gesamtprojektkosten:70.000 Euro
Durchführungszeitraum: 2026-2029
Nationale Naturlandschaft: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg

Hintergrund

Linksseitig des Zauns werden die Hecken geplfanzt. Fotos (3): C. Schneider

Am Ortsrand von Klein Lüben in der Elbtalaue werden extensiv genutzte Grünlandflächen ökologisch aufgewertet. Sie liegen im Übergang zur freien Landschaft und besitzen eine wichtige Funktion für den Natur- und Artenschutz. Nördlich und südlich befinden sich bereits Gehölzstrukturen sowie ein Altarm der Karthane. Durch die Anlage neuer Hecken werden diese wertvollen Lebensräume miteinander verbunden: Dazu werden fünf Heckenstreifen mit standortgerechten, gebietseigenen Gehölzen wie zum Beispiel Flatterulmen, Stieleichen, Weißdorn, Roter Hartriegel und Hunds-Rosen angelegt. Entlang eines Weges werden Eichen in die lückige Alteichen-Baumreihe gepflanzt. 

Ziel der Maßnahme ist die Verbesserung der Lebensraumqualität für Tiere und Pflanzen sowie die Stärkung des Biotopverbundes in der Agrarlandschaft. Gleichzeitig wird die Strukturvielfalt erhöht und das Landschaftsbild aufgewertet. Durch ihre stockwerkartig aufgebaute Struktur können die Hecken die Auswirkungen von Trockenheit, Hitze, Wind und Starkregen abmildern, die Böden so vor Erosion schützen und ein Mikroklima fördern, welches auch für Weidetiere positive Auswirkungen hat. Die Lage und Gestaltung der Neupflanzungen wurden gemeinsam mit der Biosphärenreservats-Verwaltung und der unteren Naturschutzbehörde festgelegt.


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