Gute Nachrichten 2025Positives übers Jahr gesammelt

Das Jahr 2025 geht zu Ende, geprägt von Engagement, Zusammenarbeit und immer wieder auch von guten Nachrichten. Diese positiven Nachrichten über funktionierende Lösungen können Einfluss nehmen: auf unser Denken, unsere Stimmung, unsere Haltung und nicht zuletzt unser Handeln. Deshalb lesen Sie hier unsere Lichtblicke aus der praktischen Naturschutz-Arbeit, Beispiele der gelungenen Zusammenarbeit und einfach positive Entwicklungen. Eine von vielen Kolleg*innen zusammengestellte Liste für den zuversichtlichen Start ins neue Jahr! Und: Ganz am Schluss finden Sie noch eine kleine, besondere Weihnachtsgeschichte…

Naturschutz ganz praktisch

Storchennest gerettet - und angenommen!Förderprojekt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin

In Breddin steht ein 12 Meter hoher Schornstein einer alten Bäckerei, der über viele Jahre als Brutstätte für ein Storchenpaar diente. Eine Familie vor Ort hatte mit großer Sorge den schlechten Zustand des Schornsteines und des Nestes festgestellt und bei uns Fördermittel für die Sanierung beantragt. Der obere Teil des Schornsteins wurde um zwei Meter abgetragen und anschließend mit Ziegelsteinen teilweise wieder aufgebaut. Das marode Untergestell des Horstes wurde ebenfalls erneuert, ein neues Storchennest angebracht.  Die Sanierung war genau zum richtigen Zeitpunkt fertig: Der Storchenhorst stand zur Brutsaison 2025 zur Verfügung und wurde direkt angenommen: Es gab auch einen Bruterfolg!

Amphibienprojekt FROG gestartetZusammenarbeit mit Ökohof Gotsgarten

In Zusammenarbeit mit dem Ökohof Gotsgarten aus Schmerkendorf konnten wir drei Kleingewässer zwischen Falkenberg / Elster und Bad Liebenwerda anlegen. Die Arbeiten im Landkreis Elbe-Elster waren der Auftakt für unser landesweites Großprojekt: In den nächsten Jahren wollen wir zwischen Prignitz und Elbe-Elster zahlreiche Kleingewässer, Fließgewässer und ein Moor als Lebensräume für Amphibien herrichten – gemeinsam mit Gemeinden, Landwirtschaftsbetrieben oder Flächeneigentümern. Was uns hier wichtig ist: Die neu geschaffenen Lebensräume sind in die Bewirtschaftung des Ökohofs Gotsgarten integriert. Die Rinder werden einmal jährlich die Ufer beweiden, um deren Zuwachsen zu verhindern. Ein neuer Grabenstau dient gleichermaßen dem Wasserrückhalt in Trockenzeiten und dem Landwirt als Überfahrt. Ein Anfang ist gemacht! 

Storchenhorst in LehdeEin Dorf packt an

Das Spreewalddorf Lehde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bietet mit seiner Umgebung Störchen beste Lebensbedingungen. Der Storchenhorst der Freiwilligen Feuerwehr Lehde wurde bereits mit dem Bau des Feuerwehrgebäudes errichtet und ist seitdem ein fester Bestandteil im Ortsbild. So weit, so gut… Das Problem: Der Storchenhorst in Lehde war zwar regelmäßig von einem Weißstorchenpaar besetzt, wurde aber im Lauf der Zeit so instabil, dass ein Brutgeschehen nicht mehr möglich war. Mit unserer finanziellen Unterstützung und der Teamarbeit vor Ort wurde das Untergestell erneuert und ein neuer Horst aufgebaut. Bei den Holzschutzarbeiten wirkten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lehde mit und der neue Nistkorb wurde von den Lehdscher Einwohnern aus Weidenruten geflochten. Naturschutz ist eben Teamarbeit!

Ein Refugium für den MoorfroschRufernachweis nach drei Jahren

Seit drei Jahren beschäftigen wir uns im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe mit der Sicherung der Moorfroschbestände. Im Projekt “SOS arvalis-Brandenburg” ging es zunächst darum, das rasche Verschwinden des Moorfrosches nachzuweisen und Maßnahmen zur Sicherung der Bestände zu ergreifen. Die Suche nach Laichplätzen bestätigte: Es gibt kaum noch größere Laichgesellschaften. In Zusammenarbeit mit dem Umweltberatungsunternehmen “Amphi Consult Germany” entstand anschließend die Idee der Laichentnahme in Refugiallebensräumen. Welche das sind, ermittelten in einem nächsten Schritt unsere Ranger*innen, Mitarbeitende der Verwaltung und Freiwillige des Biosphärenreservats durch intensive Nachsuche zur Laichzeit im März. Ein solches Refugium ist das Rambower Moor, dort konnten Populationen von mehr als 100 Rufern festgestellt werden. Die nächste Etappe: Entnommene Laichballen wuchsen zu Jungfröschen heran und konnten in geeigneten Laichgewässern ausgesetzt werden. Das Ergebnis: An einem der neu besiedelten Gewässer gelang im Frühjahr 2025 ein Rufernachweis, der erste Hinweis auf eine erfolgreiche Reproduktion!

Natura-2000-Beratung wirkt!Vertragsnaturschutz sichert Beweidung

Fünf Natura-2000-Teams – eine Kooperation des Landesamts für Umwelt, LfU mit unserer Stiftung – beraten Landnutzer*innen, initiieren Umsetzungsprojekte und begleiten Projektpartner außerhalb der Großschutzgebiete. Das Team Nordwest, das in Neuruppin zu erreichen ist, konnte über den Vertragsnaturschutz die Beweidung der Heide im FFH-Gebiet Marienfließ ermöglichen. Dieser Teil der Heide wird nun nach zehn Jahren erstmals wieder beweidet, die Verbuschung kann so langfristig zurückgedrängt werden. Schon dass dort seit Herbst 2025 Ziegen stehen, ist ein Erfolg. Besonders schön finden wir aber auch: Dieser Vertragsnaturschutz ist das erste größere Einkommen für den Betrieb. Die Schäferin tritt in die Fußstapfen ihres Großvaters und führt die Tradition nun in dritter Generation fort. 

Auch an anderer Stelle zeigte die Arbeit der Kolleg*innen Wirkung: Im Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet Oberes Rhinluch konnte gemeinsam mit dem Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch, der Kooperative Rhinbogen und dem Wasser- und Bodenverband Rhin- / Havelluch eine Stauanlage reaktiviert werden. Ein weiteres Beispiel: Im südlichen Bereich des FFH-Gebiets Muhrgraben wurden in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Flächennutzer auf zwei Flächen Goldrutenbestände gemäht. Eine der beiden Flächen gehört zu den mageren Flachland-Mähwiesen (LRT 6510), bei der zweiten handelt es sich um ein Großseggenried.

Offenland für den KiebitzNatura-2000-Team schützt Wiesenbrüter

Auch aus dem Natura-2000-Team Süd in Cottbus gibt es gute Nachrichten, zum Beispiel zum Schutz von Kiebitz und Co. Im FFH-Gebiet Peitzer Teiche lag ein Strauchweidengebüsch mit aufwachsenden Bäumen in einer Senke. Bodenbrüter wie Kiebitz oder andere Arten des Offenlandes meiden aber diese Strukturen, weil sie Ansitzwarten für Prädatoren sind. Hier konnte der Aufwuchs entfernt und die Senke profiliert werden, so dass Bereiche mit einer längeren Wasserführung entstanden. Zum Schutz der Bodenbrüter wird im Gebiet bereits ein Schutzzaun gestellt; die Senke wird nun in diese Zäunung integriert. 

Naturschutz für GenerationenGrünes Licht für NNE-Flächen

Nach jahrelangen Vorbereitungen konnte 2025 endlich die Rahmenvereinbarung zur Übertragung von Flächen des Nationalen Naturerbes vom Bund auf unsere Stiftung unterzeichnet werden: Grünes Licht für die Übertragung von insgesamt 864 Hektar gesamtstaatlich repräsentativer Naturschutzflächen! 

Naturschutzfachlich wertvolle Flächen sichern wir als Stiftungseigentum und ermöglichen damit, Naturschutzziele zu verwirklichen – in enger Abstimmung vor Ort. Einige dieser Flächen werden unserer Stiftung wie hier zur Sicherung des Nationalen Naturerbes (NNE) übertragen. Der Bund verzichtet seit 2005 auf den Verkauf ausgewählter, wertvoller Naturflächen im Bundeseigentum und gibt sie stattdessen in die Hände des Naturschutzes. Aktuell sichern wir insgesamt rund 8.500 Hektar (Stand November 2025) Flächen für die kommenden Generationen. Für diese für den Naturschutz besonders geeigneten Flächen formulieren wir Leitbilder, bei großen Gebieten konkrete Pflege- und Entwicklungspläne.

Annäherung an den PrimärzustandErfassung im Wrietzensee

Gute Nachrichten auch von dieser Stiftungsfläche im Landkreis Uckermark: Der Zustand des Wrietzensees hat sich weiter verbessert, das zeigen die Untersuchungen im Sommer 2025: Die Kolleg*innen konnten insgesamt vier verschiedene Arten der Armleuchteralge erfassen und sieben Gefäßpflanzen. Die Armleuchteralgen treten nun auch im Hauptbecken auf und sind nicht mehr – wie noch 2023 – auf die nördliche Seebucht begrenzt. Der Makrophyten-Bewuchs reicht nun bis zur tiefsten Stelle des Flachsees (etwa vier Meter). Der See unterscheidet sich jetzt nur noch wenig von seinem mesotrophen Primärzustand. 

Der Wrietzensee ist etwa 20 Hektar groß und nur vier Meter tief. Etwa bis Mitte des letzten Jahrhunderts war er ein nährstoffarmer Klarwassersee mit artenreichen Armleuchteralgenrasen und Laichkrautbeständen, hatte sich allerdings aus verschiedenen Gründen zu einem sehr nährstoffreichen, fast kahlen Trübwassersee verwandelt. 2013 konnten wir den See als Nationales Naturerbe übernehmen und haben seitdem die Nutzung des Wrietzensees und angrenzender Ackerflächen umgestellt. 

Artenreicher BlütensaumAufwand der Einsaat lohnt sich

Diese Flächen in Gollmitz und Kröchlendorff sind sicherlich Anwärter für die zukünftig schönsten Stiftungsflächen. Nach unseren Pflanzungen und anderen Maßnahmen im Jahr 2024 haben wir dort 2025 die Krautsäume eingesät. Das Ergebnis war wunderschön: Sie wuchsen und blühten artenreich. Diese Einsaat zur naturschutzfachlichen Aufwertung ist durchaus lohnenswert, wie ein Vergleich zu den nicht eingesäten Flächen zeigt: Hier dominierte das Kanadische Berufskraut. 

Bislang waren die genannten Flächen ein überwiegend extensiv genutztes Ackerland. Es fehlten charakteristische Landschaftselemente, die Lebensräume bieten und bestehende Biotope vernetzen. Bereits 2024 hatten wir Hecken und Solitärgehölze gepflanzt, Sukkzessionsflächen ausgewiesen und Kleinstrukturen wie Totholz- und Lesesteinhaufen angelegt. Neben diesen Landschaftselemente haben wir auch den Landschaftswasserhaushalt verbessert und behalten ihn weiter im Blick: Mit dem Rückbau eines Meliorationssystems konnten wir temporär nasse Ackersenken wiederherstellen. Sie dienen Amphibien als potenzielle Laichgewässer.

Gelungene Zusammenarbeit

Gemeinsame Pflanzaktion zum Ersten ...Neue Chancen für den Teufelsabbiss

Die Pflanzaktion in Pätz im Naturpark Dahme-Heideseen Anfang Dezember 2025 ist ein Beispiel für gelungene Zusammenarbeit im Naturschutz: Insgesamt 1.375 Exemplare des Gewöhnlichen Teufelsabbiss kamen in die Erde. Unterstützt wurde die Aktion vom Botanischen Garten Potsdam, von Stiftung, Naturwacht und der Naturparkverwaltung. Die jungen Pflanzen stammen aus Samen, die im Naturpark Dahme-Heideseen gewonnen und im Botanischen Garten Potsdam herangezogen wurden. 

Der Teufelsabbiss hat aufgrund seines Nektarreichtums eine große Bedeutung als Nahrungspflanze für verschiedene Bienen und Schwebfliegenarten und vor allem für zahlreiche Schmetterlinge. Seine späte Blütezeit sorgt für Nektarangebot, wenn viele andere Pflanzen der Wiesen bereits verblüht sind. Der Teufelsabbiss ist auch eine wichtige Futterpflanze für die Raupen verschiedener Schmetterlingsarten, von denen sich einige nur von dieser einen Art ernähren können. Dazu gehört der in Deutschland in vielen Regionen vom Aussterben bedrohte Goldene Scheckenfalter. 

Pflanzaktion zum Zweiten ...Teufelsabbiss im Löcknitztal

Das FFH-Gebiet „Löcknitztal“ hat eine Größe von 488 Hektar und umfasst den Fluss Löcknitz und seine Auen. Das Schutzgebiet gilt als eines der bedeutendsten Gebiete Norddeutschlands für die heimische Schmetterlingsfauna. Etwa 150 Hektar sind als Stiftungsflächen dauerhaft für den Naturschutz gesichert. Hier erproben wir zusammen mit der Universität Potsdam die Vermehrung und Wiederansiedlung des Teufelsabbiss als Charakterart für den Lebensraum der Pfeifengraswiese. 

Bereits im Sommer 2024 wurden Samen der lokalen Vorkommen des Teufelsabbisses gesammelt und im Botanischen Garten der Universität Potsdam zu Jungpflanzen vorgezogen. Im November 2025 war Pflanzzeit: Unter fachlicher Begleitung des Botanischen Gartens haben Studierende des Studiengangs “Ecology, Evolution and Conservation” der Universität Potsdam mitgeholfen und über 1.000 Pflanzen im Löcknitztal ausgepflanzt. 

...und Pflanzaktion zum DrittenJungpflanzen im Naturpark Westhavelland

Tausende Pflanzen für den Milower Berg: Nachdem wir im vergangenen Winter die Robinien am Südhang des Milower Bergs entfernt hatten, ging es 2025 ans Pflanzen. Gemeinsam mit den Kolleg*innen des Botanischen Gartens Potsdam, der Naturparkverwaltung Westhavelland und den Freiwilligen des NABU Westhavelland haben wir insgesamt 5.300 Jungpflanzen in die Erde gebracht: 4.000 Pflanzen des Haar-Pfriemengrases und 1.300 Exemplare der Grauen Skabiose. Bereits im Frühjahr hatten wir dort schon Saatgut mit Kartäuser-Nelke, Sand-Fingerkraut und anderen Trockenrasenarten ausgestreut... Wir hoffen auf weitere gute Nachrichten in 2026.

Mehr Struktur für die AgrarlandschaftSchutz und Nutzung geht zusammen

Mit Unterstützung der Flächeneigentümer und einer Flächennutzerin konnten wir zahlreiche Strukturen für Amphibien, Reptilien und Insekten, aber auch Vögel, Fledermäuse und Kleinsäuger anlegen. So entstehen neue Lebensräume bei Gransee in der Agrarlandschaft zwischen den Ortschaften Großwoltersdorf und Neuglögow, gelegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Drei verlandete Feldsölle wurden ausgebaggert und können so zukünftig wieder als Laichgewässer für Amphibien dienen. Außerdem verbessern sie den Wasserrückhalt in der Landschaft. Da Arten wie Rotbauchunke und Laubfrosch besonnte Gewässer bevorzugen, wurden teils Gebüsch und Gehölz vom Ufer entfernt. Das entnommene, aufgeschichtete Totholz bietet - zusammen mit Lesesteinhaufen - Versteck und Wanderkorridor zugleich.

Naturlehrpfad wiederbelebtEine Wanderung durch die Glindower Alpen

Unweit von Werder (Havel) im Landkreis Potsdam-Mittelmark liegen die Glindower Alpen – eine ganz besondere Landschaft mit tiefen Schluchten, seltenen Trockenrasen, schattigen Wäldern und kleinen Gewässern. Hier haben wir im Projekt LIFE Trockenrasen den alten Naturlehrpfad wiederbelebt und gemeinsam mit dem Heimatverein Glindow und in enger Abstimmung mit der Stadt Werder (Havel) zehn neue Infotafeln aufgestellt. Wer die drei Kilometer an den zehn Infotafeln entlangwandert, erfährt viel über die Vielfalt an Lebensräumen, die spezialisierten Tier- und Pflanzenarten und wird mit einer tollen Aussicht belohnt! Die Wegbeschreibung und die vieler weiterer Touren haben wir auf dieser Seite gesammelt.

Entstanden sind die Glindower Alpen durch den Abbau von Ton, der hier unter einer meterdicken Sandschicht lagert. Seit dem 15. Jahrhundert wurde der Ton zur Ziegelherstellungs genutzt – bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Auf dem Höhepunkt der Ziegelherstellung gab es im Glindower Raum neun Ziegeleien, in denen jährlich 16 Millionen Ziegelsteine produziert wurden! Der Tonabbau erfolgte in Form von langgestreckten Rinnen und Gruben, so entstand im Laufe der Jahrhunderte die heute typische Rippenform des Geländes.

Schutzzäune für WiesenbrüterZiel ist die Stabilisierung der Bestände

Ende März 2025 startete im Naturschutzgebiet „Untere Havel Nord“ im Polder Große Grabenniederung die Saison für den Wiesenvogelschutz. In diesem bedeutenden Wiesenbrütergebiet wurden zwei Schutzzäune um eine Gesamtfläche von 50 Hektar errichtet. Sie sollen Nester und Jungvögel vor Fressfeinden schützen und so zur Stabilisierung der Populationen beitragen. Bereits in den letzten drei Jahren erfolgten solche Maßnahmen, die sich positiv auf den Schlupferfolg auswirkten. Der diesjährige Aufbau des Zaunes erfolgte in Zusammenarbeit mit dem bewirtschaftenden Landwirt, der Naturparkverwaltung, ehrenamtlichen Vertretern des NABU Regionalverbandes Westhavelland und unseren Kolleg*innen der Naturwacht. Danke an alle! Ein Dankeschön gilt auch den ansässigen Jägern sowie den wirtschaftenden Landwirten in der Großen Grabenniederung für ihren Einsatz zum Wiesenbrüterschutz.

World Clean Up DayEngagierter Einsatz im Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Auch 2025 beteiligten sich zahlreiche engagierte Menschen im Naturpark Niederlausitzer Landrücken am World Clean Up Day. Gemeinsam mit der Naturparkverwaltung und der Naturwacht machten sich Freiwillige aus der Region auf den Weg, um an drei Standorten Müll aus Wäldern, von Wegen und von häufig genutzten Parkplatzbereichen zu sammeln. 

Die Aktion machte deutlich, welche lokalen Auswirkungen das globale Müllproblem hat. Weltweit gelangen jedes Jahr enorme Mengen an Abfall – insbesondere Plastik – in die Umwelt. Dies belastet Ökosysteme, gefährdet Tierarten und wirkt sich letztlich auch auf die menschliche Gesundheit aus. Auch im Naturpark sind Spuren von Vermüllung sichtbar: Weggeworfene Flaschen, Verpackungen oder größere Gegenstände beeinträchtigen das Landschaftsbild und stören wertvolle Lebensräume. Durch den gemeinsamen Einsatz konnten zahlreiche Säcke mit gesammelten Abfällen gefüllt werden – von Plastikflaschen über Dosen bis hin zu alten Reifen. Gleichzeitig bot der Tag Gelegenheit für Austausch und Begegnung. Viele Teilnehmende nutzten den Einsatz, um die Natur ihrer Region bewusster wahrzunehmen und ein gemeinsames Zeichen für den Schutz der Umwelt zu setzen.

Vierbeinige LandschaftspflegerBeweidung im Projekt LIFE Trockenrasen

Im Projekt LIFE Trockenrasen arbeiteten wir 2025 mit acht Schäferinnen und Schäfern zusammen. In 14 Projektgebiete weiden knapp 1.000 Schafe und Ziegen. Mit dieser Beweidung schützen wir die trockenen, aber artenreichen Lebensräume. Warum? Trockenrasen sind durch Nutzung entstanden. Eine extensive, kleinbäuerliche Bewirtschaftung ist aber heute nicht mehr rentabel. Werden die Flächen nicht mehr genutzt, wachsen sie zu: Typische und teils hochspezialisierte Pflanzen oder Tiere verschwinden. Viele der früher häufig vorkommenden Arten wie die Wiesen-Küchenschelle oder die Sand-Silberscharte sind heute vom Aussterben bedroht. Um Offenlebensräume und ihre Artenvielfalt zu fördern und zu erhalten, setzen wir auf Beweidungsprojekte. 

Schnelle Reaktion, gute ZusammenarbeitEinbau eines Bibertäuschers

Die Stiftungsfläche "Retziner Teiche" im Naturschutz- und FFH-Gebiet Stepenitz umfasst 15 künstlich angelegte Teiche, die auch Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 sind. Sie bieten seltenen Arten wie dem Kammmolch und der Bauchigen Windelschnecke ein Zuhause.

Hier ist seit Kurzem der Biber sehr aktiv und hat auf dem Ablaufbauwerk eines Teichs gebaut. Die Folge: Es drohte ein Überlaufen und die Erosion des älteren Bauwerks. Der Wasser- und Bodenverband Prignitz hat sehr gut und sehr schnell reagiert und einen sogenannten Bibertäuscher eingebaut: ein Rohr, das durch den Biberdamm gelegt wird. Es gibt unterschiedliche Varianten, aber immer geht es darum, die Stauhöhe so festzulegen, dass keine Schäden entstehen. Auch die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde Prignitz hat hier sehr gut geklappt. Eine gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen! Übrigens: Die Sanierung der Teiche hat nun endlich begonnen. Hier arbeiten unsere Fachbereiche Stiftungsprojekte und Stiftungsflächen sehr eng zusammen. 

Positive Entwicklungen

Sand-Silberscharte blüht wiederErfolg im Projekt LIFE Trockenrasen

Wo sie wächst, ist es sandig und trocken. Es mag daher verwundern, dass die Sand-Silberscharte in Brandenburg – der märkischen Streusandbüchse - vom Aussterben bedroht ist und es nur noch einen Standort gibt, wo wenige Individuen wachsen. Fehlende Pflege und Störung und die damit bedingte Ausbreitung von Gehölzen machen der Sand-Silberscharte stark zu schaffen. Ein wichtiges Ziel von LIFE Trockenrasen war also, die Bedingungen für das verbliebene Vorkommen zu verbessern und zu lernen, wie eine erfolgreiche Vermehrung dieser Pflanze funktioniert. Wir können vermelden: Es ist uns gelungen. Im Sommer 2025 zählten wir insgesamt 6.000 Pflanzen in zwei verschiedenen Projektgebieten! 

Der Weg dahin war lang: Wir haben Samen gesammelt und Vermehrungskulturen angelegt, Gehölze entfernt und die Humus- oder Streuschicht abgeschoben, an einigen Stellen die Bodenschichten getauscht… Erst dann konnten wir das Vermehrungssaatgut ausbringen.
 

Gute Nachrichten von der SchlingnatterMonitoring im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe

Im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe konnten die Kolleg*innen der Naturwacht im Rahmen des Reptilienmonitorings erneut Jungtiere der stark gefährdeten Schlingnatter nachweisen. Im vierten Jahr in Folge gibt es Nachwuchs: Anfang August 2025 lagen gleich sieben junge Schlingnattern in der Nähe eines künstlichen Verstecks – ein echter Glücksfund. Das Monitoring läuft dort seit 2022.

Wie immer wurden die Tiere gewogen, gemessen und fotografiert – sehr vorsichtig natürlich – und anschließend wieder in die Freiheit entlassen. Die Kopfzeichnung ist bei jeder Schlange einzigartig wie ein Fingerabdruck und ermöglicht ein Wiedererkennen über Jahre hinweg. Mehr über das Monitoring – die gesetzlichen Grundlagen und Methoden zum Beispiel – haben wir hier aufgeschrieben.

Wiederfund des Violetten FeuerfaltersÜberraschung im Naturpark Dahme-Heideseen

Im Juli 2025 haben die Ranger*innen der Naturwacht im Naturpark Dahme-Heideseen den Violetten Feuerfalter wiedergefunden! Die Art ist in der Roten Liste Brandenburgs in der Kategorie 2 gelistet. Bevor mögliche Schutzmaßnahmen entwickelt werden können, muss das Habitat genauer eingegrenzt werden. Einen guten Termin mit dem Flächeneigentümer gab es schnell. Auch das ist eine gute Nachricht, denn die zukünftige Pflege des Standortes ist entscheidend, um die für den Schmetterling optimalsten Lebensbedingungen in der Zukunft zu erhalten. 

Was bedeutet Rote Liste Kategorie 2? Kategorie 2 heißt "stark gefährdet" und umfasst Arten, die erheblich zurückgegangen oder durch laufende bzw. absehbare menschliche Einwirkungen erheblich bedroht sind. Wird die aktuelle Gefährdung nicht abgewendet, rückt die Art voraussichtlich in die Kategorie „Vom Aussterben bedroht“ (Kategorie 1) auf.
 

Gute Zahlen zu AmphibienBilanz am Schutzzaun

Im Natur- und Sternenpark Westhavelland wurden 2025  insgesamt 12.688 Amphibien über die Straße getragen, fast doppelt so viele Tiere wie im Rekordjahr 2001! Vor allem viele Teichmolche waren unterwegs zu ihren Laichgewässern: 7.476 Tiere insgesamt. Im Jahr 2024 waren es nur 180. Besonders erfreulich: Auch der Kammmolch und die Rotbauchunke wurden am Krötenzaun erfasst.

Warum haben sich die Zahlen hier so gut entwickelt? Eine mögliche Antwort, so die Kolleg*innen der Naturwacht im Naturpark, sind möglicherweise die guten Bedingungen im Bereich des Grützer Bogens in den Jahren 2023 und 2024: hohe Wasserstände und viel Futter, besonders für die Teichmolchlarven. Die hohe Anzahl von Jungtieren, die gefunden wurde, scheint das zu bestätigen. 

Braunkehlchen auf Stiftungsfläche bei GollmitzUngewöhnliche Dichte trotz Strukturarmut

Trotz der eher unwirtlichen Grasacker- und Brachfläche leben auf einer Stiftungsfläche bei Gollmitz erstaunlich viele Braunkehlchen-Paare. Schon 2024 konnten wir hier fünf bis sechs Brutpaare feststellen. Für 2025 konnten wir dann mit der Landwirtin ein angepasstes Mahdregime vereinbaren: Zwei Braunkehlchen-Nester blieben bei der ersten Mahd ausgespart und geschützt. Auf der benachbarten Ackerfläche, die das ganze Jahr über nicht bewirtschaftet wurde, siedelten sich weitere vier bis fünf Paare an. Insgesamt brüteten damit sieben bis acht Braunkehlchen-Paare auf einer Fläche von 67 Hektar. Diese ungewöhnliche Dichte trotz Strukturarmut wollen wir in den nächsten Jahren durch Umwandlung der Fläche in extensives Dauergrünland weiter fördern. Möglich ist dies dank der sehr kooperativen Landwirtin, die ihre Mutterkuhherde aufstockt, und Ersatzzahlungen, die für den Zaunbau eingesetzt werden können.

Ausgezeichnete UmweltbildungJunior-Ranger-Programm weiter BNE-zertifiziert

Das Junior-Ranger-Programm der Naturwacht ist auch für die kommenden vier Jahre BNE-zertifiziert. Im Rahmen des 15. Runden Tisches „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ in Potsdam hat Brandenburgs Umweltministerin Hanka Mittelstädt erneut das Zertifikat verliehen. 

BNE ist die Abkürzung für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mit dem Zertifikat werden außerschulische Bildungsangebote ausgezeichnet, wenn sie entsprechende Kriterien erfüllen. In Brandenburg sind mittlerweile 34 sehr unterschiedliche Einrichtungen und Programme mit diesem Zertifikat ausgezeichnet. 

Die wilde Feuerlilie Pflanzung und neue Vorkommen

Früher kam die Feuerlilie in ganz Norddeutschland, den Mittelgebirgen und den Alpen vor. Mittlerweile sind sie nur noch an wenigen verstreuten Standorten zu finden. In Brandenburg galten bisher die Vorkommen der Feuerlilie in der Prignitz bei Kunow und am Weinberg in Perleberg als die letzten ihrer Art. Von diesen Pflanzen konnten Mitte Oktober 2025 40 nachgezogene Pflanzen bei Postlin und bei Sargleben in der Prignitz ausgebracht werden. 

In den vergangenen Jahren wurden zusätzliche Vorkommen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg und am Ortsrand von Polz in Mecklenburg-Vorpommern, an der Grenze zu Brandenburg, gefunden. Von den neuen Vorkommen wurden 2025 Brutzwiebeln gesammelt. Aus den Zwiebeln sollen im Botanischen Garten Potsdam wieder neue Pflanzen gezogen und ausgebracht werden.

Von Mittelspecht und SegetalfloraMonitoringdaten aus dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe

In der Europäischen Union sind sämtliche wildlebende heimische Vogelarten nach der Vogelschutzrichtlinie von 1979 geschützt. Zum Schutz einiger Vogelarten wurden Europäische Vogelschutzgebiete ausgewiesen. Der Erfolg der Schutzbemühungen in den Vogelschutzgebieten wird alle sechs Jahre überprüft, indem die Bestände gezählt und verglichen werden. Im Europäischen Vogelschutzgebiet „Unteres Elbtal“ wurde in diesem Jahr der Mittelspecht durch die Naturwacht Brandenburg im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe erfasst. Lange Rede, gute Nachricht: Auf der kartierten Fläche ist der Bestand von 43 auf 124 Reviere stark angestiegen.

Während der Brutvogelerfassung für die Vogelschutzwarte Brandenburg werden in der Westhälfte des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe-Brandenburg auch seltene Pflanzen miterfasst. Diese Daten sind zum Beispiel ein wichtiger Baustein für das Florenschutzkonzept der Segetalflora, der Ackerbegleitflora. Von den prioritären Segetalarten erfasste die Naturwacht im Biosphärenreservat 16 Arten wie den Lämmersalat, Kahles Ferkelkraut, Feuerlilie und Acker-Quellkraut. Dazu konnten in der Prignitz fünf Ackerflächen mit hoher Priorität und elf Flächen mit besonderem Potenzial für die Segetalflora herausgearbeitet werden. 

Fischadler im Naturpark Niederlausitzer LandrückenPopulation im Altkreis Luckau stabil

Im Altkreis Luckau endet die diesjährige Fischadler-Saison mit einem positiven Ergebnis. Am nördlichen Rand des Naturparks Niederlausitzer Landrücken wurden in der Brutsaison 2025 insgesamt acht Jungvögel flügge. Alle vier bekannten Brutpaare in der Region haben jeweils zwei Jungtiere erfolgreich aufgezogen und damit zu einem stabilen Jahresergebnis beigetragen. Die Entwicklung wird durch regelmäßige Kontrollen der Naturwacht begleitet, bei denen Brutverlauf und Bestand dokumentiert werden.

Der heutige Bestand ist das Ergebnis umfangreicher Schutzmaßnahmen. Nachdem die Art im 20. Jahrhundert durch Störungen an Brutplätzen, Horstverluste und Schadstoffbelastungen stark zurückgegangen war, führten gezielte Hilfen wie künstliche Horstanlagen zu einer deutlichen Erholung. Deutschlandweit leben inzwischen wieder rund 700 bis 750 Brutpaare, etwa die Hälfte davon in Brandenburg. 

Für den Naturpark Niederlausitzer Landrücken zeigt das aktuelle Ergebnis, dass die Bedingungen für den Fischadler in der Region weiterhin günstig sind. Die erfolgreichen Bruten leisten einen Beitrag zur Artenvielfalt im Altkreis Luckau und bestätigen die Bedeutung konsequenter Schutzmaßnahmen. 

Kreuzotter nachgewiesenMaßnahmen stärken Restpopulation

Wir haben uns sehr über das 2025 bestätigte Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Kreuzotter im Rohatschgebiet gefreut. Mindestens fünf Individuen konnten mit Hilfe künstlicher Verstecke nachgewiesen werden! 

Die Kreuzotter ist in Brandenburg vom Aussterben bedroht, die Bestandszahlen sinken stark: Zum Schutz der Art besteht akuter Handlungsbedarf. Wir wollen die Kreuzotter im Rohatschgebiet kurzfristig stützen und der Isolation zwischen einzelnen Restpopulationen entgegenwirken. Deshalb setzen wir bereits seit Ende 2023 Maßnahmen auf unseren Stiftungsflächen im Naturschutzgebiet (NSG) “Rohatschgebiet zwischen Guteborn und Hohenbocka” um: Wir verbessern die Lebensräume in den Vorkommensgebieten, stärken die Amphibienpopulationen, damit die Kreuzotter Nahrung findet, und schaffen gleichzeitig einen Biotopverbund zwischen den Gebieten, in denen die Tiere noch vorkommen. Um überprüfen zu können, ob diese Maßnahmen erfolgreich sind, haben wir 20 „Schlangenbretter“ beschafft – Kunststoff-Wellplatten, die die Tiere als künstliche Versteckmöglichkeit oder zur Temperaturregelung aufsuchen, wenn natürliche Versteckplätze fehlen. Diese Schlangenbretter können dann leicht kontrolliert werden. Für 2025 mit positivem Ergebnis!

Fluss-Greiskraut entdecktBotanikfund auf Stiftungsfläche bei Retzin

Ein bisschen Detektivarbeit war notwendig, dann stand es fest: Die Pflanze, die wir im Frühjahr bei Retzin entdeckt haben, ist das Fluss-Greiskraut! Auf der Stiftungsfläche nahe dem Ortsteil der Gemeinde Groß Pankow im Landkreis Prignitz findet sich ein größeres Vorkommen dieser Pflanze. 

Das Fluss-Greiskraut wächst auf nährstoffreichen, feuchten bis nassen, periodisch überfluteten Standorten. Es gilt bundesweit als "gefährdet" und in einzelnen Bundesländern sogar als "stark gefährdet" oder “vom Aussterben bedroht”. Die wesentlichen Ursachen für den Rückgang der Bestände sind zum Beispiel eine Uferbefestigung an und Begradigung von Fließgewässern sowie die Entwässerung der Landschaft. Im Herbst 2022 haben wir die Entwässerungsgräben auf der genannten Stiftungsfläche mit Torfplomben verschlossen, seitdem sammelt sich das Wasser in der Fläche, insbesondere in den Abtorfungsbereichen. Die Fläche wird durch unseren Pächter mit entsprechender Technik gemäht – er nutzt das Schilf – und bietet so dieser Art einen Lebensraum.

Gemeinsam mehr bewirken30 Jahre Naturschutz in Brandenburg

Am Ende des Jahres fühlen wir uns geehrt, gestärkt und motiviert... Wir haben unser 30-jähriges Jubiläum gefeiert – mit Partnern, Wegbegleitern und Kolleg*innen! Seit 1995 stehen wir als Landesstiftung für praktischen Naturschutz, für den Schutz und die Entwicklung der einzigartigen Naturlandschaften in Brandenburg. Mehr als 1.300 Naturschutzprojekte haben wir in den vergangenen 30 Jahren möglich gemacht oder selbst umgesetzt. Und sind immer dann erfolgreich, wenn wir mit den Menschen und Partnern aus den Regionen eng zusammenarbeiten. Danke für die Glückwünsche und die Würdigung, für Worte, die nach innen wirkten und nach außen strahlten. Übrigens: Meilensteine der vergangenen Jahrzehnte und langjährige Partner*innen stellen wir auf unserer Jubiläumsseite vor.

Eine Nachricht haben wir noch...

Zuhause gesucht und gefundenUnsere etwas andere Weihnachtsgeschichte

Die Nachricht war ungewöhnlich und gehörte nicht zum klassischen Tagesgeschäft: „Neues Zuhause gesucht“ lautete der Betreff einer E-Mail, die unsere gesamte Stiftung im Oktober erreichte – geschickt von einer Kollegin aus dem Team Stiftungsflächen. Der Hintergrund: Eine Landwirtin aus dem Landkreis Havelland – danke an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit – suchte eine kleine Herde für eine Färse, die nach einer Verletzung nicht mehr in die große passte. Geschlachtet werden sollte sie auf keinen Fall… Was sollen wir sagen: Rückmeldung kam prompt und innerhalb kürzester Zeit fand sich ein neues Zuhause: Die Färse siedelte Anfang September in den Landkreis Spree-Neiße und nennt nun einen Biohof ihr neues Zuhause. Vielen Dank an alle, die so schnell zu einer Lösung beigetragen haben, bei der dem einen oder der anderen vielleicht sogar ein wenig das Herz aufging. 

Unsere Liste ist wie immer subjektiv und unvollständig - aber eine Erinnerung an das, was uns Auftrieb gibt, geklappt hat, erfolgreich war und ist. Mit diesem Wissen gehen wir hoffnungsfroh ins Jahr 2026. Bleiben Sie uns gewogen!

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