VerjüngungskurNeue Obstbäume für das Amt Döbern-Land
Döbern (27.03.2026) – Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg hat im Amt Döbern-Land (Landkreis Spree-Neiße) Obstbäume pflanzen lassen. Damit erhält die Kulturlandschaft in der Region typische Elemente zurück, die den Menschen insbesondere zur Obstblüte einen sehenswerten Anblick bieten werden.
Wer schon lange im Amt Döbern-Land wohnt, erinnert sich noch an die Obstbaumallee, die Klein und Groß Kölzig verband. Große Lücken klaffen inzwischen in der Allee.
Nun hat sich dieses Bild geändert: Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg hat für eine Verjüngungskur gesorgt und mit der Pflanzung von 73 hochstämmigen Apfelbäumen und sechs Kirschbäumen die größten Lücken entlang der Kölziger Straße geschlossen. Dass sich die Bäume gut entwickeln, dafür sorgt eine mehrjährige Pflege mit Gehölzschnitten und Wässerungsgängen. Auf einer Länge von etwa 700 Metern wird die Ortsverbindung damit ihr typisches Erscheinungsbild zurück bekommen.
In unmittelbarer Nähe, angrenzend an die Klein Kölziger Straße, wurde ebenfalls gepflanzt und 76 hochstämmige Obstbäume – Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen – als Streuobstwiese in den Boden gebracht. Fünf Hecken aus gebietseigenen Gehölzen ergänzen diese Pflanzung.
Weiter gepflanzt wurde am Ziegenhof Pusack, wo die Eigentümer nahe der Neiße eine Fläche zur Verfügungen gestellt haben. Auf 600 Metern Länge schlagen nun 63 hochstämmige Obstbäume ihre Wurzeln in den Boden.
„Ohne die Unterstützung aus der Amtsverwaltung und von Flächeneigentümern wären wir hier nicht so weit gekommen“, bedankt sich Marko Bläsche, der das Pflanzprojekt für die Stiftung betreut, und er erläutert eine Besonderheit am Ziegenhof: „Auf ihrer Futtersuche stellen sich Ziegen auf ihre Hinterhufe und knabbern gern an Bäumen. Daher haben wir dafür gesorgt, dass der Astansatz der Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen und Quitten in mehr als zwei Metern Höhe beginnt – also unerreichbar für die Ziegenmäuler.“
Mit den verschiedenen Pflanzungen schafft die Stiftung nicht nur neue Lebensräume für wildlebende Tiere, insbesondere für Insekten, für Vögel und Kleinsäuger wie Igel.
„Die Kulturlandschaft in der Region erhält typische Elemente zurück, die zur Obstblüte den Menschen einen sehenswerten Anblick bieten werden“, sagt die Amtsdirektorin des Amtes Döbern-Land, Manuela Mahnke und ergänzt: „Landwirte wird freuen, dass die Heckenstrukturen und Gehölze einen Schutzwall gegen den Wind bilden und dazu beitragen, dass wertvoller Ackerboden an Ort und Stelle bleibt und nicht fortgeweht wird.“
Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg
Um die Vielfalt und die natürliche Schönheit der märkischen Landschaften zwischen Elbe und Oder, Lausitz und Uckermark auch für die kommenden Generationen zu bewahren, hat das Land Brandenburg die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg errichtet. Seit 1995 betreut die Stiftung die Ersatzzahlung im Land Brandenburg. Mehr als 1.300 Naturschutzprojekte hat die Stiftung in diesen Jahren gemeinsam mit Landkreisen und Kommunen, Verbänden und Vereinen sowie weiteren Partnern wie zum Beispiel Landwirtschaftsbetrieben, Kirchengemeinden oder Privatpersonen möglich gemacht oder in eigener Trägerschaft verwirklicht.
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