Akzeptanzsteigerung Natura 2000Mit dem Ranger-Team Natura 2000 erleben

Verständnis und Engagement für den Erhalt der brandenburgischen Naturschätze zu schaffen, das war das Ziel des Projektes "Akzeptanzsteigerung Natura 2000". Mit Leben füllte dies die Naturwacht: Die Rangerinnen und Ranger führten Touren zu den europaweit bedeutenden Brandenburger Naturräumen in Brandenburg, ermöglichten einmalige Naturerlebnisse und vermittelten fundiertes Hintergrundwissen.

Auf einen Blick

Projekt: Entdecke Brandenburgs Naturschätze – Mit dem Ranger-Team NATURA 2000 erleben
Besonderheit: Dieses Projekt wurde 2012 als UN-Dekade-Projekt Biologische Vielfalt ausgezeichnet
Zeitraum: bis Ende 2014
Gebiet: Natura 2000-Gebiete in den Nationalen Naturlandschaften Brandenburgs
Finanzierung: zu 75 % aus Mitteln des Landes Brandenburg gemäß der ILE-Richtline, Eigenanteil von 25 %  unter anderem aus Mitteln der GlücksSpirale.

Hintergrund

Konkrete Managementmaßnahmen im Natura 2000-Netzwerk wurden mit einer zielgruppenspezifischen Umweltbildung verknüpft. Die Naturwacht konnte durch ihre vielen Bürgerkontakte das Thema biologische Vielfalt und nachhaltige Nutzung in einer breiten Öffentlichkeit kommunizieren und regionale Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Wert, Nutzen und unsere Verantwortung für den Schutz der biologischen Vielfalt standen bei den abwechslungsreichen Umweltbildungsveranstaltungen der Naturwacht im Vordergrund. Dabei lag ein klarer Fokus auf der emotionalen Ansprache der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Originale Naturerlebnisse sensibilisieren für die Schutzwürdigkeit der Natur. Im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung sollten sie Entscheidungs-, Gestaltungs- und Handlungskompetenzen erwerben.

Zielgruppenspezifische Umweltbildung

Durch die Entwicklung von Bildungsmodulen wurden verschiedene Zielgruppen erreicht. Diese Module sind übertragbar, inhaltlich erweiterbar und können methodisch angepasst werden. Um über die Arbeit der Naturwacht hinaus Wirkung zu erzielen, wurden Infozentren, Touristiker*innen sowie Natur- und Landschaftsführer*innen fortgebildet. Landnutzer*innen und Wirtschaftende in der Region wurden ebenfalls beteiligt und als Partnerinnen und Partner gewonnen. Auch die Kooperation mit den Verwaltungen der Großschutzgebiete schafft langfristige Synergieeffekte.

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