World Ranger Day31. Juli - Der Tag für die Ranger weltweit
Ranger*innen gibt es weltweit und seit 1991 auch in Brandenburg. Alle verbindet die Aufgabe, Naturschätze zu bewahren und sich für eine intakte Natur einzusetzen. Der World Ranger Day am 31. Juli ist deshalb ein Tag der Würdigung der Ranger*innen und ihres täglichen Einsatzes für den Erhalt und Schutz der Natur. Ausgerufen hat diesen Tag die International Ranger Federation, IRF, bereits 2007.
Die Naturwacht Brandenburg versteht sich als Teil dieser internationalen Ranger-Gemeinschaft. Zum World Ranger Day erklären unsere Kolleg*innen im Rahmen von Führungen ihre Aufgaben hierzulande und die der Ranger*innen in anderen Teilen der Welt.
RangerTouren zum World Ranger Day
Die Teilnahme an den RangerTouren ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden an die IRF-Stiftung Thin Green Line: Diese Stiftung unterstützt Hinterbliebene der Ranger*innen, die während ihrer Arbeit gestorben sind. Sie bietet Fortbildungen an oder besorgt dringend benötigte Ausrüstung.
Stimmen zum World Ranger Day
Hintergrund
Der World Ranger Day ist ein Tag der Solidarität, denn die Anforderungen und Arbeitsbedingungen der Rangerinnen und Ranger unterscheiden sich von Land zu Land sehr. Mancherorts setzen die hauptamtlichen Naturschützer*innen im Kampf gegen Wilderei, gegen Schmuggel von Elfenbein, gegen illegalen Fang und Schmuggel von Tieren ihr Leben aufs Spiel.
Rund 60 Prozent der rund 286.000 Rangerinnen und Ranger weltweit verfügen laut IRF nicht über die nötige Ausrüstung oder hinreichende Ressourcen, um ihre Arbeit auszuüben. Insgesamt 174 von ihnen kamen im Zeitraum von 30. Juni 2024 bis 1. Mai 2025 im Dienst ums Leben. Zur Unterstützung der Hinterbliebenen sammelt die IRF-Stiftung Thin Green Line weltweit Spenden. Auch die Naturwacht Brandenburg beteiligt sich an der Sammelaktion.
Insbesondere in den ärmeren Regionen Afrikas und Asiens herrschen schlechte Arbeitsbedingungen. Eine Studie des WWF von 2018 weist als Hauptprobleme viele Überstunden, unregelmäßige Lohnzahlungen sowie mangelhafte oder fehlende Ausrüstung und Versorgung aus. Jeder siebte Ranger in Afrika und Asien wurde im Dienst schon einmal schwer verletzt.