Vom Acker zur StreuobstwieseFörderprojekt im Landkreis Elbe-Elster

Bei Maasdorf nahe Bad Liebenwerda wurden Obstbäume und Hecken gepflanzt. Zusammen mit der Untersaat einer artenreichen Blühwiese entstanden hier vielfältige Lebensraumstrukturen.

Das Projekt auf einen Blick

Projekt: Streuobstwiesen- und Heckenpflanzung Maasdorf
Landkreis: Elbe-Elster
Projektträger: Heidrun Matthes
Förderung NaturSchutzFonds: 6.419 Euro
Finanziert aus: Ersatzzahlungen
Gesamtprojektkosten: 6.440 Euro
Durchführungszeitraum: 2021 – 2022
Nationale Naturlandschaft: Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

... und im Zeitraffer

Hintergrund

2025 konnten die ersten Äpfel geerntet werden. Foto: Heidrun Matthes

Auf zwei ehemals intensiv genutzten Ackerflächen südöstlich von Maasdorf leistet Familie Matthes aus privater Initiative einen Beitrag zur Struktur- und Artenvielfalt im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft: Auf der einen Fläche wächst seit Herbst 2021 und 2022 eine Streuobstwiese mit 44 Obstbäumen verschiedener Apfel-, Birnen-, Pflaumen- und Kirschsorten. 

Die Obstbäume bieten zukünftig zahlreichen Vogelarten einen Lebensraum und ermöglichen einen nachhaltigen Obstanbau nach alter kulturlandschaftlicher Tradition. Ganz nebenbei wertet die Streuobstwiese mit ihrer Blütenpracht das Landschaftsbild im Landschaftsschutzgebiet „Elsteraue und Teichlandschaft um Bad Liebenwerda“ auf. Auf einer zweiten Fläche wurden zwei Heckenstreifen gepflanzt: Auch diese bieten Lebensraum und Nahrung für Vögel, Insekten und Kleintiere.

Die Anschaffung des gebietsheimischen Saatguts für die Blühwiese, der Obstbäume und Gehölze sowie der Materialien für Baumpfähle, Wildschutzzaun und den Wühlmausschutz finanzierte die Stiftung. Die Pflanzung sowie die langjährige Pflege der Anpflanzungen und der Wiese übernimmt die Projektträgerin.

Fördermittel aus Ersatzzahlungen

Ersatzzahlungen werden von Eingriffsverursachern geleistet, wenn Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft nicht durch reale Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen ausgeglichen werden können. Mit den Ersatzzahlungen wurde dieses konkrete Naturschutzprojekt ermöglicht.


Ihr Kontakt

Projektförderung

E-Mail schreiben

Zum Seitenanfang