Gemeinsam mit dem Landesanglerverband Brandenburg und dem Insti-tut für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow (IfB) arbeitet die Stiftung NaturSchutzFonds für den Schutz bedrohter Fischarten wie Elritze, Groppe und Forelle.
An den Unkenteichen westlich von Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster rollen aktuell Baufahrzeuge. Als Eigentümerin der insgesamt fünf Hektar großen Teichanlage lässt die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg einen Damm mit einer Spundwand aus Stahl abdichten und stabilisieren.
Acht neue Totholzbuhnen und rund 120 Tonnen Kies wurden erfolgreich in den Rheinsberger Rhin eingebaut. Damit sind nun insgesamt 20 Totholzbuhnen im Einsatz.
In den kommenden Wochen wird die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg im Havelland aktiv sein und in den Natura-2000-Schutzgebieten Gollenberg und im Unteren Rhinluch Gehölze entnehmen, um die dort vorkommenden geschützten Trockenrasen zu erhalten.
Dieses Jahr kamen insgesamt 6.741 Pflanzen in die Erde, allein rund 1.000 Exemplare der Wiesen-Küchenschelle. Andere Arten waren die Graue Skabiose, das Echte Federgras und die Violette Schwarzwurzel.
Die Rotbauchunke ist gemäß FFH-Managementplanung Zielart der Schutzbemühungen im FFH-Gebiet „Brüsenwalde“. Um die Population zu stabilisieren, werden ihre Habitate aufgewertet.
Konik-Pferde sollen gemeinsam mit Rindern für die Pflege und Entwicklung von offenen Flächen im Vogelschutzgebiet "Lausitzer Bergrbaufolgelandschaft" sorgen.
Um die natürliche Dynamik im Rheinsberger Rhin westlich von Zippelsförde zu verbessern, lässt die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg Totholz und Kies in den Fluss einbauen.