Pflanzung an der Dosse

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Vielen Dank an alle! Fotos (4): Sita Deeg
Weiden, Ulmen und Faulbäume kamen in die Erde.
Hier ist das freie Ufer der Dosse zu zu sehen - und eine der Baumgrüppchen.

Für den Schutz der Bachmuschel ist unser EU-Projekts "LIFE Bachmuschel" nicht nur im Wasser, sondern auch an Land unterwegs. Genauer gesagt an der Dosse: Hier pflanzte das Projektteam mit tatkräftiger Unterstützung von Fario e.V., dem Fliegenfischerverein Berlin Brandenburg, am Ufer 46 Bäume.

Noch sind die Weiden, Ulmen und Faulbäume klein, sie sollen jedoch in Zukunft eine große Rolle für diesen rund einen Kilometer langen Flussabschnitt spielen. Hier wachsen direkt am Ufer kaum Gehölze, das Wasser erwärmt sich durch die Sonne stärker als üblich. Das verändert die Ökologie des Flusses und beeinflusst auch das Vorkommen der heimischen Arten wie Elritze und Bachmuschel, die eher kühles Wasser benötigen. Die Beschattung durch die kleinen Baumgruppen soll die Temperatur regulieren. In der ersten Zeit sind die Baumgrüppchen mit einem Schutzzaun vor Verbiss geschützt - dieser Bau dauerte fast länger als die Pflanzung selbst...

Die Dosse

Das FFH-Gebiet „Dosse“, mit der Dosse als Hauptfließgewässer, beginnt im Grenzgebiet zu Mecklenburg-Vorpommern auf einer Hochfläche am Nordrand der Prignitz und durchfließt die naturräumliche Haupteinheit „Dosseniederung“ bis zur Havel. Aufgrund der hauptsächlichen Grünlandnutzung in der Dosseaue stellen Sediment- und Nährstoffe im Vergleich zu anderen Gebieten kaum ein Problem dar, allerdings fehlen Ufergehölze in weiten Teilen. Zumindest an einem Kilometer ändert sich dies nun. 


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