Naturpark Hoher FlämingWechselspiel von Feld und Wald

Eiszeitgletscher formten das abwechslungsreiche Relief des Hohen Flämings. Altehrwürdige Burgen, sanfte Hügel, tiefe Wälder und kühle Bäche in bunten Wiesen prägen die Kulturlandschaft. Neun Naturschutzgebiete befinden sich in dem rund 830 Quadratkilometer großen Naturpark.

Besonderheiten im Gebiet

Viele kleine Quellen vereinigen sich als kleine Rinnsale zu größeren Bächen . Sie sind die Ursache für die Quellsümpfe entlang der Bäche. Hier wachsen Schwarzerlen-Eschen-Wälder, deren Kronendächer kühlen Schatten spenden. Zitterpappeln und Weiden säumen die Flüsse und lockten den Elbe-Biber zurück in den Hohen Fläming. Schillernde Libellenarten sind an den sommerkühlen Flämingfließen heimisch. Die klaren Flüsse sind Lebensraum seltener Bauchneunaugen und Bachforellen sowie des sehr seltenen Edelkrebses. Dank ihrer guten Wasserversorgung gedeihen Sumpf-Schwertlilie, das Bittere Schaumkraut und die Sumpfdotterblume.

Die Belziger Landschaftswiesen sind ein 7.600 Hektar großes Niederungsgebiet im Bereich des Baruther Urstromtals. Die weite, fast baumlose Grünlandfläche ist Lebensraum einer Vielzahl bedrohter Vogelarten und auf 4.435 Hektar EU-Vogelschutzgebiet. Zahlreiche seltene Vogelarten wie die vom Aussterben bedrohten Großtrappen bewohnen diesen schützenswerten Feuchtlebensraum. Regelmäßig überwintern Zugvögel in diesem Gebiet. Wundervoll anzuschauen ist das Meer aus violettem Heidekraut im Naturschutzgebiet Werbiger Heide. Den trockenen und sandigen Boden lieben Purpurrote Königskerze, Heidelerche und Wiedehopf.

Die Arbeit der Naturwacht

Im Einsatz für Mensch und Natur: Jahresbericht 2024 der Naturpark Hoher Fläming 

Ihr Kontakt

Naturwacht Hoher Fläming
Im Winkel 13
14822 Brück / OT Baitz
Tel.: 033 841 – 437 34
Katrin Mielsch: 0175 – 721 306 5
Katrin Dörrwand: 0175 – 721 305 5
Marina Czepl: 0170 – 574 601 4
Helma Kipsch: 0171 – 296 993 3

E-Mail schreiben 

Zum Seitenanfang