Starthilfe für geschützte Arten: Wir siedeln am Milower Berg (Landkreis Havelland) seltene Pflanzen wieder an, um den dort vorkommenden geschützten Trockenrasen Starthilfe zu geben.
Im praktischen Naturschutz gibt es verschiedene Methoden, um zum Ziel zu kommen… Die Kolleg*innen der Natura-2000 Teams sowie des Naturparks Schlaubetal haben bei einem Arbeitseinsatz ein Experiment gestartet.
Potsdam – Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg lobt den Brandenburger Naturschutzpreis 2025 aus. Bis zum 30. Juni 2025 können Vorschläge oder Bewerbungen bei der Geschäftsstelle der Stiftung eingereicht werden.
Aktuell ist in den Eichwerder Moorwiesen zwischen Glienicke/Nordbahn und Schildow ungewöhnliche Technik zu erleben: Eine ferngesteuerte Moorraupe rollt im Bereich des „Moorpanoramas“ über die Flächen und entfernt junge Gehölze.
Gemeinsam mit dem Landesanglerverband Brandenburg und dem Insti-tut für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow (IfB) arbeitet die Stiftung NaturSchutzFonds für den Schutz bedrohter Fischarten wie Elritze, Groppe und Forelle.
An den Unkenteichen westlich von Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster rollen aktuell Baufahrzeuge. Als Eigentümerin der insgesamt fünf Hektar großen Teichanlage lässt die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg einen Damm mit einer Spundwand aus Stahl abdichten und stabilisieren.
Acht neue Totholzbuhnen und rund 120 Tonnen Kies wurden erfolgreich in den Rheinsberger Rhin eingebaut. Damit sind nun insgesamt 20 Totholzbuhnen im Einsatz.
In den kommenden Wochen wird die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg im Havelland aktiv sein und in den Natura-2000-Schutzgebieten Gollenberg und im Unteren Rhinluch Gehölze entnehmen, um die dort vorkommenden geschützten Trockenrasen zu erhalten.
Dieses Jahr kamen insgesamt 6.741 Pflanzen in die Erde, allein rund 1.000 Exemplare der Wiesen-Küchenschelle. Andere Arten waren die Graue Skabiose, das Echte Federgras und die Violette Schwarzwurzel.